Kommentar zum Entscheid der Bundesregierung betreffend dem UN-Migrationspakt

Mein Kommentar auf derstandard.at hat eine enorme negative Bilanz erreicht. Das tut mir leid aber ich bleibe bei meiner Haltung.

Ich möchte abermals betonen und festhalten das die Ablehnung der Regierung betreffend dem UN-Migrationspakt eine höchst riskante Angelegenheit ist. Mit dem Migrationspakt sind Menschenrechte und Völkerrechte verbunden für die weltweite Sicherheit der Migratinnen und Migranten garantieren das sie in Frieden und Sicherheit leben können.

Mit dieser gezielten Ablehnung hat die ÖVP der Freiheitlichen Partei einen riesen Gefallen getan denn jetzt hat die FPÖ die ÖVP überrollt und das Zepter fest in der Hand. Wer regiert eigentlich in diesem Land? Die ÖVP oder die FPÖ?. Gibt es eine Gemeinsamkeit oder ist diese Einigkeit gespielt und nur noch SHOW.

Ich mache mir Sorgen. Schon Albert Einstein selbst sagte: „Der Nationalismus ist wie eine Kinderkrankheit. Sie ist die schlimmste Form der Masern.“ Ich lehne den Patriotismus und den Nationalismus klar ab und möchte mich selbst als Internationalist bezeichnen da ich für die weltweite Gemeinschaft bin ich will das sie in Frieden und Sicherheit leben kann.

Was jetzt nach der Ablehnung des Migrationspakts passiert ist folgender:
Ab sofort kann die Bundesregierung ihre eigene Migrationspolitik bestimmen und muss nicht auf Äußerungen Einfluss nehmen die von NGOs, der EU oder den Vereinten Nationen kommen. Ich sehe diesen Schritt als extrem riskant. Menschen die nach Österreich zuwandern können mit einer deutlichen Ablehnung oder ohne Begründung abgewiesen und per sofort wieder außer Landes gebracht werden. So nach dem Freiheitlichen Motto „AUSTRIA First“.

Liebe Bundesregierung, wir sind nicht in Amerika. Wir haben einen Bundeskanzler der bereits das Zepter aus der Hand gegeben und es Menschen überlassen hat die nur eines im Sinn haben. Die Vergangenheit, spricht 1938-1945 war besser als die Zukunft.

Die Republik Österreich feiert am 12.November ihren 100.Geburtstag.
Ich werde diesen Tag als internationalen Gedenktag an ein Land begehen das von Generationen für Generationen aufgebaut wurde und extrem erfolgreich ist.

Lasst uns gemeinsam diesen Tag mit allen Menschen feiern egal woher sie kommen, denn auch die Migrantinnen und Migranten haben dieses Land stark gemacht. Ich spreche mich für Österreich als Mitglied der Europäischen Union, als Mitglied der Vereinten Nationen aus und werde die Situation rund um die Geschehnisse der Migrationspolitik der Bundesregierung im Auge behalten.

„Wir haben schon so viel geschafft. Wir schaffen das“ (Dr. Angela Merkel)

Bitte glaubt an dieses Österreich. Denn es ist nicht nur unser Land. In diesem Land leben Menschen unterschiedlicher Herkunft und auch sie gehören zu uns. Vielen Dank und bis bald.

Euer Markus Neuner (SPÖ)

Advertisements

Österreich, das sind wir alle

Kommentar von Markus Neuner zum

austria-national-day-2018-5308983148544000-leu-2891828_960_72013509970792730_1

NATIONALFEIERTAG • REPUBLIK ÖSTERREICH 

 

Österreich ist seit Oktober 1955 ein immerwährender neutraler Staat im Herzen Europas. Dieses Recht der Neutralität wurde durch den Beschluss des Bundesverfassungsgesetzes beschlossen und ist nicht selbstverständlich.

Auszug aus dem Bundesverfassungsgesetz

Artikel 9a. (1) Österreich bekennt sich zur umfassenden Landesverteidigung. Ihre Aufgabe ist es, die Unabhängigkeit nach außen sowie die Unverletzlichkeit und Einheit des Bundesgebietes zu bewahren, insbesondere zur Aufrechterhaltung und Verteidigung der immerwährenden Neutralität. Hiebei sind auch die verfassungsmäßigen Einrichtungen und ihre Handlungsfähigkeit sowie die demokratischen Freiheiten der Einwohner vor gewaltsamen Angriffen von außen zu schützen und zu verteidigen.

Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich sehr den heutigen Nationalfeiertag Österreichs am 26.Oktober 2018 mit ihnen allen begehen zu dürfen. Heute ist nicht nur der Unabhängigkeitstag der Republik Österreich sondern wir feiern auch die Freiheit unseres Landes und das seiner Menschen. Nach mehrjährigen Aufbauarbeiten und der Besatzungszeit in den Nachkriegsjahren 1945 bis 1955 haben Menschen Ziegel für Ziegel in die Hand genommen um unser Land wieder aufzubauen. Trotzdem war Österreich noch kein freies Land. Die Bundesländer waren von den Siegermächten besetzt. Wir müssen zum einen unheimlich dankbar sein das sie uns befreit haben aber andererseits hat uns der Beschluss der Bundesverfassung 1955 die die immerwährende Neutralität beinhaltet unsere Freiheit und Unabhängigkeit zurückgegeben. Die Menschen die hier leben leisten einen ungeheuren Beitrag das unser Land so erfolgreich ist. Wir blicken aber auch voller Dankbarkeit an alle Generationen zurück die mitgeholfen haben das Österreich wieder aufzubauen. Wir danken unseren Großeltern und Eltern die mit ganzer Kraft am Wiederaufbau und der Restauration der Republik Österreich mitzuwirken. Gemeinsam mit der Politik konnte Stück für Stück Stabilität zurückkehren. Österreich hat nach 1955 so einiges erlebt. Aber gemeinsam schaffte man es an einem Strang zu ziehen damit das Band der Verbundenheit nicht abreißt bis heute. Österreich ist ein Land von Generationen für Generationen aufgebaut und steht auf festen Säulen. Auch wenn man Hie und Dort Krisen erlebt steht man doch immer wieder zusammen und versöhnt sich. Wichtig ist das dieser Faden zwischen der Politik und ihrer Bevölkerung stark bleibt denn gemeinsam gestalten sie die Demokratie. Demokratie war vor 1955 nicht selbstverständlich. 1918 wurde die REPUBLIK ÖSTERREICH nach den Wirren des Ersten Weltkrieges gegründet und 1919 beschloss die Nationalversammlung das Frauenwahlrecht, dass nächstes Jahr ihr 100 jähriges Bestehen feiert. Außerhalb der österreichischen Grenzen beherrschten Unruhen und Konflikte den Alltag. Man erinnere sich an den Prager Frühling 1986 oder die Aufstände der Studentenbewegungen in Ungarn die viele Tote zur Folge hatten. Es waren schlimme Konflikte die Österreich aber auf Grund des ihres Gesetzes verpflichtete absolut neutral zu bleiben. Es kamen Flüchtlinge nach Österreich die aufgenommen wurden. Österreich leistete Erste Hilfe und versorgte die Menschen. Die Flüchtlingskrise 2015 brachte mehr als eine halbe Million Menschen nach Europa die sich auf die einzelnen Länder verteilten. Österreich nahm eine Vielzahl von ihnen auf. Sie dauert bis heute an. Die Menschen müssten nicht flüchten wenn es in ihren Heimatländern keine Kriege, Verfolgung, Gewalt und Folter gebe. In vielen Ländern der Welt herrscht Bürgerkrieg. Afghanistan, Syrien, Libyen und dem Libanon kämpfen Vormachtsstellungen um ihre Rechte die meistens auch keine Rechte haben weil sie nur an eines denken. Es ist eine Zerstörungswelle die Österreich immer verurteilt hat. Es geht um den weltweiten Kampf gegen den Terrorismus der auch mittlerweile Europa erreicht hat. In Deutschland, Frankreich, Spanien und Belgien wurden in den letzten Jahren mehrere Anschläge durch den sogenannten ISLAMISCHEN STATT (ISS) verübt. Der Kampf gegen dieses Terrorregime wird eines der zentralen Aufgaben der Zukunft sein um in der Zukunft in Sicherheit leben zu können. Dafür braucht es eine starke Partnerschaft der Nationen auf der Welt und der Europäischen Union. Österreich hat seit 01.Juli 2018 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union bis 31.12.2018 inne und wird im Dezember einen AFRIKA-GIPFEL veranstalten wo unter anderen Vertreter afrikanischer Länder und der PRÄSIDENT der Afrikanischen Union teilnehmen werden. Dieser Gipfel wird entscheidend für den weiteren Weg Afrika in Richtung Friedensgespräche sein denn nur wer im Frieden lebt lebt auch in der Sicherheit.

Ich persönlich erwarte mir von diesem Afrika-Gipfel sehr sehr viel und hoffe das die Vereinten Nationen und die Vertreter der Mitgliedsländer der Europäischen Union sich gemeinsam an einen Runden Tisch setzen um für den Kontinent Afrika und seine Menschen die beste Lösung zu finden die geben kann. Österreich leistet in dieser Frage einen weltweit wichtigen Beitrag. Also schauen wir uns das an.

Ich möchte mich bei allen Österreicherinnen und Österreichern für ihren persönlichen Beitrag zum Zusammenleben bedanken. Mit eurer Hilfe ist Österreich erfolgreich und Österreich, dass sind WIR ALLE GEMEINSAM.

Alles Gute und einen wunderschönen, sonnigen Nationalfeiertag

Euer Markus NEUNER (SPÖ/GPA-djp)

 

Was wir uns von Donald Trump erwarten können

Amerikas Zukunft mit Donald Trump

 und wo bleibt Europa?donald-j-trump-1271634_960_720Das ist Donald J. Trump. Amerikas neuer Präsident.

Liebe Leserinnen und Leser,

eines dürfte klar sein. Der neue amerikanische Präsident Donald J. Trump ist ein Mann mit zwei Gesichtern. Ob er mehrere Gesichter hat, wird sich im Laufe der Zeit herauskristallisieren. Jedenfalls hat nicht nur Amerika viel zu erwarten sondern auch Europa und der Rest der Welt. In seiner Antrittsrede hatte Trump betont das er den Amerikanern ihr Amerika zurückgeben wolle und das Amerika zuerst kommt. Noch vor seiner Angelobung hatte Trump die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf für ihre Ausländerpolitik kritisiert. Trump sagte in seinem Wahlkampf auch das er die Zuwanderung in Amerika gänzlich stoppen will. Ob es überhaupt möglich ist Amerika für den Rest der Welt gänzlich unattraktiv zu machen, berge auch eine Gefahr für die Import und Exportwirtschaft. Wie geht das zusammen wenn zwar aus Amerika laufend Importe nach Europa kommen aber Europa keine Produkte mehr exportieren darf? Eines dürfte fest stehen: Das Handelsabkommen TTIP steht auf wackeligen Beinen wenn Trump nicht weiter verhandeln will. Die Welt kann nicht alleine funktionieren. Sie braucht die Zusammenarbeit aller Kontinente um die Entwicklungsarbeit und die Weltwirtschaft zu stärken. Interessant ist auch wie sich Amerika insgesamt in den nächsten Jahren entwickeln wird. Wird es mehr Menschen geben die auswandern oder werden sie bleiben weil ihnen Trump tatsächlich enorm viel zurück gibt. Fest stehen dürfte jedenfalls das Trump sehr viel Geld in die Hand nehmen wird für neue Infrastruktur. Doch blühen wird Amerika unter Trump sicher nicht. Vor allem Europa muss die Politik Trumps ganz genau beobachten weil seine Aussagen über die europäische Politik in letzter Zeit nicht gerade positiv gewirkt haben. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hatte Trump nach seiner Kritik an ihr ausrichten lassen das sie sich in ihrer Politik nicht dreinreden lasse. Ich glaube das Deutschland das letzte Land wäre das Trump zu einem Staatsbesuch einlädt. Ob der mächtigste Macht der Welt überhaupt einen Fuß nach Europa setzen wird oder die Gespräche über die Medien beschränkt, müssen wir uns anschauen. Doch wäre ein Politiker Trump wirklich ein Mann dem man gerne die Hand reichen könnte? Kann man sich auf sein Wort und seine Versprechungen die er Amerika und der Welt machen wird, wirklich verlassen? Mein Motto bleibt: Schauen wir uns das an.

Herzlichst Markus Neuner

Text in English:


donald-j-trump-1271634_960_720

Dear readers,

One should be clear. The new American President Donald J. Trump is a man with two faces. Whether it has several faces will crystallize out over time. In any case, not only America has much to expect but also Europe and the rest of the world. In his speech, Trump emphasized that he wanted to return America to the Americans and that America came first. Even before his fishing, Trump had criticized German Chancellor Angela Merkel sharply for her foreigner policy. Trump also said in his election campaign that he wants to stop the immigration in America. Whether it is at all possible to make America completely unattractive for the rest of the world is also a threat to the import and export economy. How does this go together if imports from Europe continually come to Europe but Europe can not export any more products? One thing is certain: the TTIP trade agreement is on shaky legs if Trump does not want to negotiate further. The world can not work alone. It needs the cooperation of all continents to strengthen development work and the global economy. It is also interesting how America is going to develop over the next few years. There will be more people who emigrate or they will stay because Trump gives them an enormous amount. In any case, Trump will have a lot of money in hand for new infrastructure. But America will not prosper under Trump. Above all, Europe needs to closely monitor the policy of Trumps because its statements on European politics have not been very positive lately. The German Chancellor Angela Merkel had Trump, according to his critique of her, that they let themselves in their politics do not let. I believe that Germany would be the last country to invite the Trump to a state visit. Whether the most powerful power in the world will set foot on Europe or restrict the talks about the media, we must look at it. But would a politician Trump really be a man who could gladly hand the hand? Can one really rely on his word and his promises he will make to America and the world? My motto remains: Let’s look at this.

Yours Markus Neuner


Von der Obergrenze über die Sonder bis zur Notverordnung

asylum-1156011_960_720

Kommentar zum Sonntag von Markus Neuner

Wer kennt sich da noch aus. Eigentlich sollte das Flüchtlingsthema auf europäischer Ebene zuerst zentral gelöst werden aber es scheiterte am Ende daran das es keine Einigung unter den Mitgliedsstaaten selbst gegeben hat. Man spricht steht’s von einer Gemeinschaft aber realpolitisch gibt es schon lange keine mehr. Leider.

Kehren wir aber zurück zur eigenen Haustüre. Da hat die ehemalige Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) einst das Thema „Obergrenze“ in den Mund genommen und eine Lawine der politischen Debatten eröffnet die bis heute kein Ende findet. Auf Grund der Vielzahl an Flüchtlingen im Jahr 2015 befürchtete die damalige Innenministerin das im Jahr 2016 genauso viele Flüchtlinge kommen werden und man dies irgendwie verhindern müsse. Somit wurde die Zahl 37.500 als OBERGRENZE geboren. Nach dem Ausscheiden Mikl-Leitners aus der Bundesregierung übernahm Niederösterreichs LHStv. Wolfgang Sobotka das Innenministerium und somit die größte Herausforderung der Zweiten Republik. So schien es jedenfalls. Was tatsächlich als große Herausforderung galt wurde schnell zur größten Lüge in der Geschichte Österreichs. Es war ein hin und her plus ein Warten ob wirklich heuer die Obergrenze erreicht werden könne. Und was macht man mit dem 37.501sten Flüchtling? Fragen auf man so schnell keine Antworten finden wird. Im Gegenteil. Die Bundesregierung hat mittlerweile Handlungsbedarf über die Asyl-Sonder oder Notverordnung die gegen sämtliche Punkte der Menschenrechte verstößt. Nun hat vor kurzem Amnesty International Österreich eine Stellungnahme zur geplanten Notverordnung abgegeben und kritisierte die Pläne der Regierung als haltlos, inakzeptabel und rechtswidrig. Das Problem bei der geplanten Sonderverordnung ist das Amnesty international in ihren gesamten Ausführungen recht hat. Denn auf Grund eines Urteil des steiermärkischen Verwaltungsgerichts wurden kürzlich Zurückweisungen von Flüchtlingen an der Grenze zu Spielberg für rechtswidrig erklärt. Somit müsste das Innenministerium mit sofortiger Wirkung die zurückgewiesenen Flüchtlinge bitten wieder zurückzukehren um ihren Asylantrag zu stellen. Das ist aber bis heute nicht geschehen. Warum? Weil man sowieso keine zusätzliche Arbeit haben möchte. Faktisch geht es bei der Sonderverordnung in Wahrheit nicht um die Flüchtlinge zentral geht es geht um ein Verwaltungsproblem das den Behörden zu viel Arbeit anfällt und sie die Anträge nicht mehr rechtzeitig bearbeiten könnten. Darüber wurde aber schon berichtet. Darum diese Sonder oder Notverordnung. Um die Sicherheit zu gewährleisten wurde diese Notverordnung beschlossen. Sollte sie tatsächlich in Kraft treten würde die Republik Österreich nicht nur sämtliche Punkte in der Erklärung der Menschenrechte missachten sondern auch gegen sie verstoßen was zur Folge hätte das es zu einer Klage beim EGMR (Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte) kommen könnte und dieser dann im Falle einer Verurteilung die Republik zu Strafzahlungen verpflichtet.

Ich wünsche mir das das nie der Fall wird und diese Notverordnung in Kraft tritt.

Einen wunderschönen Sonntag

Markus Neuner


Burka, Burkini, Kopftuch. Brauchen wir eine andere Diskussion

niqab-1621517_960_720

Brauchen wir in Österreich ein Burkaverbot oder müssen wir eine neue Diskussion betreffend Burka, Burkini und Kopftuch führen?

Beim Europäischen Forum Alpbach 2016 wird nicht nur über politische Themen sondern auch über sozial und allgemein wissenschaftliche Probleme gesprochen und man versucht Lösungsansätze zu finden. Zuerst aber einmal begibt man sich auf die Suche nach dem unbekannten Etwas, der Frage wie man etwas konkretisieren soll. Die Islamwissenschafterin Fatimah Husein war vor kurzem in Alpbach zu Gast um über die Machtausübung mit der Religion zu referieren. Inwiefern die Macht die Religion missbraucht um intern in der Gesellschaft Druck auszuüben und warum es in Europa keine Akzeptanz betreffend Burka, Burkini und Kopftuch gibt. Meiner Ansicht nach geht es hier auch um ein neutrales Verhalten in diesen Themen. Wenn Religion dazu benützt wird um Macht zu demonstrieren ist das mit Sicherheit der falsche Weg. Doch wenn man über ein Burkaverbot in Europa diskutiert nur weil diese Kleidung anderen Menschen fremd ist dann muss stärker über Akzeptanz in diesem Thema diskutiert werden, weil es zur Neutralität dazugehört. Neutralität hat nicht nur etwas mit Verteidigung zu tun. Sie ist ein Symbol für Akzeptanz oder sollte es zumindest sein was in Europa leider zu wenig der Fall ist. Ich glaube das man mehr anders mit solchen Themen wie Kleidervorschriften und Kleiderordnung umgehen muss denn Kleiderordnung und Kleidervorschriften sind nicht ein und dasselbe. Die Akzeptanz wird viel zu wenig gelebt. Wenn man anfängt die Menschen die aus anderen Ländern kommen, zu akzeptieren, dann wird man auch anders miteinander umgehen und nicht nur auf Grund von Differenzierung wegschauen. Differenzierung führt nämlich genau dazu das sich manche Gruppen benachteiligt fühlen wie das momentan am Thema Burka, Burkini und Kopftuch eindeutig zu spüren ist. Also fangen wir an neutral zu sein und akzeptieren wir uns untereinander. Das ist leichter gesagt als getan nur meistens ist die Politik (Amn. auf FPÖ) diejenige die anfängt andere zu differenzieren. Zum Thema Integration komme ich dann im nächsten Kapitel. Nur soviel sei am Schluss noch erwähnt: Integration kann nur funktionieren wenn auch solche Themen akzeptiert.

Ich bin fest davon überzeugt, das wir eine andere und vor allem neutralere Debatte über das Thema Burka, Burkini und Kopftuch führen müssen. Sobald wir diesem Thema nicht irgendwann neutral gegenüber stehe, wird es immer Konflikte geben. Weil man es nicht versteht wieso man nicht so akzeptiert wird wie man ausschaut oder welche Kleider man trägt. Es gibt bei uns in Europa keinerlei Kleidervorschriften. Integration beruht auf gegenseitige Akzeptanz. Ich frage mich warum dieses Thema so schwierig ist zu beantworten. Die Lösung ist doch ganz einfach. Sie heißt Akzeptanz.

Markus Neuner

Stefan Zweig, ein echter Europäer (Portrait)

13502944_10208198972606506_3008433301814393310_o

Des geistigen Menschen höchste Leistung ist immer Freiheit. Freiheit von den Menschen, Freiheit von den Meinungen, Freiheit von den Dingen, Freiheit nur zu sich selbst.

Stefan Zweig (1881-1942)


cropped-14615875642501.jpg

Markus Neuner über seinen Lieblingsschriftsteller

„Stefan Zweig war einer der damals und heute immer noch meistgelesenen Schriftstellern der Welt. Er zählte neben Hermann Hesse, Thomas Mann und Rainer Maria Rilke zu einer der bedeutendsten Autoren des 20.Jahrhunderts. Zweig war ein überzeugter Europäer und wünschte sich damals schon eine Gemeinschaft wie wir sie heute mit der EU kennen. Doch das diese Staatengemeinschaft langsam aber sicher zu Bröckeln beginnt lässt uns nur vermuten was am Ende übrig bleibt: Der Blick in eine neue Zeit. Ich glaube das wir alle lernen müssen mit der Zeit in der wir jetzt leben, umzugehen. Das ist nicht leicht aber ich wünsche mir kein Europa in der es keinen Frieden gibt. Wenn man sagt das die Mächte gespalten sind frage ich mich was eigentlich der Begriff „Macht“ ist? Ich werde es euch sagen: Macht ist eine Vorspiegelung falscher Tatsachen. Was ist aber wenn die Macht als starke Hand zu mächtig wird. Dann haben wir in Europa eine veränderte Situation. Noch einmal gesagt: Ich möchte in keinem Europa leben in dem es keinen Frieden gibt. Denn die größte Sicherheit die der Mensch auf Erden besitzt kann nur der Friede sein. Friede ist der Garant für alle Stabilität und verhindert jede noch so große Störung. Friede ist der Garant der sich niemals schlafen legt sondern nur auf die Lauer um die Geschehnisse in der Welt zu beobachten. Der Friede ist ein übergroßes Symbol. Wir dürfen nicht wanken unermüdlich und ständig am Weltfrieden zu arbeiten. Arbeiten wir also immerwährend daran. Herzlichen Dank.“ (m.n.)

Das große Thema Sicherheit

Wo ist es hin, das kleine aber doch so große Wörtchen, Sicherheit. Ach könne ich doch nur etwas mehr Sicherheit genießen. Die wir uns so sehr wünschen aber uns keiner wirklich geben, geschweige denn, vermitteln kann. Weil die Mächte nicht mehr genug Macht besitzen um Kontrolle auszuüben. Macht, was ist das eigentlich. Was gibt uns das Gefühl unter ständiger Kontrolle zu stehen. Wenn dem so wäre käme es einer Diktatur gleich die an Boshaftigkeit nicht zu überbieten wäre. Das wäre dann die totalitäre Kontrolle die der Staat gegenüber seinen Bürgern ausübt. Wir befinden uns mitten in der Zukunft und spüren das Drängen und das Ziehen der Menschen an jeder Ecke egal wo wir uns auf der Welt befinden. Den Begriff Zeit gibt es im herkömmlichen Sinne schon lange nicht mehr da die Uhren längst anders gehen. Die Zeiten in denen Zeit noch eine große Rolle im Leben der Menschen gespielt hat, ist verschwunden. Nur wenige haben noch ein echtes Zeitgefühl und wirklich Zeit. Zeit verborgen in einem so großen Raum voller Menschen, die versucht herauszukommen und sich wieder mehr Raum zu verschaffen denkt gar nicht daran zu schreiben. Die Menschen würden zwar eine Minute lang still sein aber dann wieder ihrer Beschäftigung nachgehen. Was ist wenn man die Zeit anstarrt. Wenn man wieder mehr Achtsamkeit und Bedacht auf die heutige Zeit nimmt in der wir alle leben müssen und leben wollen. Ich schreibe jetzt bewusst keine Fragezeichen weil das im Endeffekt keine Fragen sind. Es stellt nur Tatsachen in den Raum. Vergessen wir uns wenn wir die Zeit vergessen. Verlieren wir unser Gedächtnis nur deshalb weil wir auf die Zeit vergessen. Alles eine Frage nach dem Warum. Wo ist die Zeit hin in der es noch ein Gefühl von Sicherheit gab. Heute leben die Menschen in Angst es könnte etwas passieren und auch die größte Sicherheit die man ihnen durch die Polizei vermittelt würde keine endgültige Sicherheit bedeuten weil die Menschen erst dann wieder ruhiger werden wenn sie sich wieder mehr Zeit nehmen denn sie ist die absolute Sicherheit die der Mensch haben kann. Ich glaube fest daran, dass es kein Bauchgefühl braucht um die Zeit wieder in den Mittelpunkt zu richten. Nein wenn wir wieder ein Miteinander pflegen das uns allen gut tut, wird auch die Zeit wieder ein großes Stück in unserem Herzen allgegenwärtig sein.



Ist Patriotismus gefährlich? Stefan Zweig hat in seinen Buch „Die Welt von Gestern“ den Patriotismus von 1914 im Vergleich zu 1939 eindrucksvoll beschrieben. Wo man 1914 sicher war das es nie zum Krieg kommen würde war das Europa von 1939 schon auf Grund seines damaligen Patriotismus fest davon überzeugt das es zu einem Krieg kommen wird. Weil es im Endeffekt nur eine Macht und ein Ziel gab das die Massen in einen Rauschzustand versetzt und am Ende bewegt hat. Punkt. Deshalb ist Patriotismus so gefährlich. Danke
cropped-14615875642501.jpg
Macht ist die Vorspiegelung falscher Tatsachen. Ich möchte in keinem Europa leben, in dem es keinen Frieden gibt. Denn die größte Sicherheit die der Mensch auf Erden besitzt kann nur der Friede sein. Friede ist der Garant für alle Stabilität und verhindert jede noch so große Störung. Friede ist der Garant der sich nie schlafen legt sondern nur auf die Lauer um die Geschehnisse in der Welt zu beobachten. Der Friede ist ein übergroßes Symbol.
Markus Neuner
Dieser Text wurde auf Fehler gemäß der Neuen Deutschen Rechtschreibung korrigiert. Text©Markus Neuner 2016

Gerade und ungerade Zahlen (Ein Tatsachenbericht)

binary-1282380_960_720

Statement von Markus Neuner

Geschätzte Damen und Herren, Dear Ladies and Gentlemen,
Zahlen sind niemals absolut. Deshalb steht auch ein Chaos, wenn man sich einmal verrechnet hat. Schließlich gibt es gerade und ungerade Zahlen. Mathematisch an sich ist eine Rechenaufgabe schon so furchtbar kompliziert, das es viele gar nicht schaffen, bestimmte Aufgaben bis ins Detail hinein zu lösen. Wenn sie sich zum Beispiel mit politischen Zahlen beschäftigten müssen dann dürfen sie nichts falsch machen, denn hier zählen nur die absoluten Zahlen. Zum Beispiel haben in Österreich heuer 18.874 Menschen um Asyl (Internationalen Schutz) angesucht und einen Antrag gestellt. 124.930 Menschen wurden aufgegriffen. Das ist ein Unterschied von 15,1%. Heuer dürfen exakt nur 37.500 Menschen einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich stellen. Der nächste (37.501)ste kann somit abgewiesen und in ein anderes Land geschickt werden was nach den Erklärungen der Genfer Flüchtlingskonvention und den Erklärungen der Menschenrechte nicht möglich ist da jeder der einen Antrag auf internationalen Schutz stellt, das Recht hat das sein Antrag danach auch bearbeitet werden muss. Momentan dauert solch ein Verfahren in Österreich bis zu einem Jahr. Die Asylwerber sitzen also untätig herum und können nichts tun. Bis zur tatsächlichen Obergrenze müssen noch 50,33% neue Anträge eingebracht werden. Es haben aber seit 01.01.2016 nur 18.874 von 124.980 Personen tatsächlich einen Antrag eingebracht. Das sind eben diese 15,1% der derzeit wirklich und tatsächlich eingebrachten Anträge. Wissen sie was ich damit sagen will. Es gilt immer nur der Antrag der tatsächlich eingebracht wird. Jeder andere wird somit nicht eingebracht. Hätten aber tatsächlich 124.890 Menschen einen Antrag eingebracht dann wäre die Obergrenze schon längst überschritten. Die Frage ist daher für mich zentral: Wann ist die Obergrenze wirklich erreicht?.
Schauen wir uns das an.
Ihr Markus NEUNER
1461587564250

Rückfragen bitte an: presse@markus-neuner.actor

PRESSEMITTEILUNG 2016/1605

cropped-1461587564250.jpgimagesX9B3R267

„The symbol in our hearts must be shaped by the utmost attention and poses a profound humanity. Therefore, the group of humanity, solidarity, fairness and respect my biggest wish and my greatest pride is to give the people, what is really important in life. The Love.“

The greatest gift one can give to a child is the gift of love. Because the symbol of all the appreciation that is characterized by enormous gratitude is love itself. The greatest love Comes out from your heart . Please enter further.

Markus Neuner 
Founder of the Group of Humanity, Solidarity, Fairness and Respect

http://www.facebook.com/groups/gruppedermitmenschlichkeit

 


 

Terror, die Angst davor und dahinter

challenge-terrorism

Eines ist klar: Terror egal woher sie kommt ist immer eine Bedrohung. Doch mutmaßliche Terroristen zu erkennen ist sehr sehr schwer. Sie sind eine potenzielle Gefahr und man erkennt sie erst wenn es bereits zu spät ist. Wenn sie bereits zugeschlagen haben und irgendwo auf der Welt etwas passiert ist. Dann erst wird der Terror so richtig spürbar. Die Wunden die den Angehörigen zurückbleiben sind enorm. Sie haben meistens die liebsten Menschen verloren. Und das schlimmste überhaupt ist das kein Mensch etwas dafür kann das man wegen dem Terror den andere verbreiten sterben muss. Das ist mehr als grausam. Das ist schlichtweg eine Katastrophe das es überhaupt soweit kommen muss nur weil Menschen die glauben das es falsch ist das man nicht mehr denkenden Mehrheit angehört, anderen Schaden und Leid zufügen. 

Die Mehrheit sind immer diejenigen die in der Überzahl sind. Sie glauben das sie die Macht über andere besitzen was sie im Endeffekt nicht tun. Denn Macht über andere zu besitzen die sich nicht dagegen wehren können grenzt an ein Gefängnis und ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit. Die Minderheit sind dann die Menschen die Opfer dieser Terroranschläge werden. Die unschuldig dem Tode nicht entkommen können obwohl sie nach Hilfe rufen und sich versuchen noch irgendwie in Sicherheit zu bringen. Aber in dem Moment wo die Sicherheit der Menschen so wichtig wäre ist man machtlos eben weil man vorher nicht weiß was in der nächsten Minute passiert. Das ist meiner Ansicht nach die schlimmste Ungewissheit die es auf der Welt gibt. Wo auf der Welt gibt es noch die totale Sicherheit von der man ausgehen kann das sie einen beschützt? Kann man wirklich jede Veranstaltung überwachen um die volle Sicherheit zu gewährleisten, um sicher zu gehen das nichts passiert. Garantie ist für gar nichts im Leben. Ich wünsche mir nur das die Welt bald Lösungen hat um dem Terror entgegenzuwirken. (m.n.)


 

cropped-12239499_10206645709295894_6997838184672938761_n.jpg

Schauspieler Markus Neuner ist fest davon überzeugt das Terrorismus eine potenzielle Gefahr für die Menschheit ist aber diese potenzielle Gefahr erst leider dann erkannt wird, wenn es bereits zu spät ist. Deshalb muss die Welt dieser Gefahr so schnell als möglich ins Auge sehen und reagieren bevor noch ein Unglück passiert. Lobenswert ist die Solidarität der Menschen mit Paris seit dem letzten Anschlag. Auch er hat sich solidarisch via Facebook und Twitter auf seinen beiden Profilen gezeigt. 

Die Macht über andere Menschen darf niemals Überhand nehmen und schon gar nicht mit der Freiheit der Menschen bedroht und bestraft werden nur weil sie anders denken. Wer nicht mit der Herde mitläuft ist glaubt heute nicht modern zu sein. Das und noch vieles andere, ist kompletter Blödsinn. (m.n.)