Kommentar zum Entscheid der Bundesregierung betreffend dem UN-Migrationspakt

Mein Kommentar auf derstandard.at hat eine enorme negative Bilanz erreicht. Das tut mir leid aber ich bleibe bei meiner Haltung.

Ich möchte abermals betonen und festhalten das die Ablehnung der Regierung betreffend dem UN-Migrationspakt eine höchst riskante Angelegenheit ist. Mit dem Migrationspakt sind Menschenrechte und Völkerrechte verbunden für die weltweite Sicherheit der Migratinnen und Migranten garantieren das sie in Frieden und Sicherheit leben können.

Mit dieser gezielten Ablehnung hat die ÖVP der Freiheitlichen Partei einen riesen Gefallen getan denn jetzt hat die FPÖ die ÖVP überrollt und das Zepter fest in der Hand. Wer regiert eigentlich in diesem Land? Die ÖVP oder die FPÖ?. Gibt es eine Gemeinsamkeit oder ist diese Einigkeit gespielt und nur noch SHOW.

Ich mache mir Sorgen. Schon Albert Einstein selbst sagte: „Der Nationalismus ist wie eine Kinderkrankheit. Sie ist die schlimmste Form der Masern.“ Ich lehne den Patriotismus und den Nationalismus klar ab und möchte mich selbst als Internationalist bezeichnen da ich für die weltweite Gemeinschaft bin ich will das sie in Frieden und Sicherheit leben kann.

Was jetzt nach der Ablehnung des Migrationspakts passiert ist folgender:
Ab sofort kann die Bundesregierung ihre eigene Migrationspolitik bestimmen und muss nicht auf Äußerungen Einfluss nehmen die von NGOs, der EU oder den Vereinten Nationen kommen. Ich sehe diesen Schritt als extrem riskant. Menschen die nach Österreich zuwandern können mit einer deutlichen Ablehnung oder ohne Begründung abgewiesen und per sofort wieder außer Landes gebracht werden. So nach dem Freiheitlichen Motto „AUSTRIA First“.

Liebe Bundesregierung, wir sind nicht in Amerika. Wir haben einen Bundeskanzler der bereits das Zepter aus der Hand gegeben und es Menschen überlassen hat die nur eines im Sinn haben. Die Vergangenheit, spricht 1938-1945 war besser als die Zukunft.

Die Republik Österreich feiert am 12.November ihren 100.Geburtstag.
Ich werde diesen Tag als internationalen Gedenktag an ein Land begehen das von Generationen für Generationen aufgebaut wurde und extrem erfolgreich ist.

Lasst uns gemeinsam diesen Tag mit allen Menschen feiern egal woher sie kommen, denn auch die Migrantinnen und Migranten haben dieses Land stark gemacht. Ich spreche mich für Österreich als Mitglied der Europäischen Union, als Mitglied der Vereinten Nationen aus und werde die Situation rund um die Geschehnisse der Migrationspolitik der Bundesregierung im Auge behalten.

„Wir haben schon so viel geschafft. Wir schaffen das“ (Dr. Angela Merkel)

Bitte glaubt an dieses Österreich. Denn es ist nicht nur unser Land. In diesem Land leben Menschen unterschiedlicher Herkunft und auch sie gehören zu uns. Vielen Dank und bis bald.

Euer Markus Neuner (SPÖ)

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#GegenGewaltundRassimus

stop-1001080_960_720Im Gedenken an die Opfer von Gewalt und Rassismus im Nationalsozialismus

20160729_135004Today is the  Austrian day against violence and racism in memory of the victims of National Socialism. Please take a minute to remember the victims and to remind us of the incidents in the past must never happen again.

People are hated because of their origin, colour, religion and belief, need humanity. I would like to support the universal declaration of human rights “ that prohibits any discrimination and prohibited. We commit ourselves together against violence and racism in Austria are increasing again, alas, with a clear voice to reply and say: where a limit is reached, we must not turn a blind eye but we have to look and act. Against violence and racism that occur daily use for solidarity for all those people who are being persecuted because of their origin, colour, religion and belief.

Thank you very much for your minute in memory of the victims of the then NS-regime. Together against the persecution of people.

Yours Markus Neuner


 

Liebe Leserinnen und Leser,

Heute ist der österreichische Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Bitte nehmt euch eine Minute Zeit um der Opfer zu gedenken und uns daran erinnern das Vorfälle in der Vergangenheit nie wieder passieren dürfen.

Menschen die gehasst werden wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion und Weltanschauung, brauchen endlich Menschlichkeit. Ich möchte an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte erinnern die jede Diskriminierung verbietet und untersagt. Verpflichten wir uns gemeinsam gegen die Gewalt und den Rassismus der in Österreich leider Gottes wieder zunimmt mit einer klaren Stimme zu antworten und zu sagen: Dort wo eine Grenze erreicht ist darf man nicht wegschauen sondern wir müssen hinschauen und handeln. Gegen Gewalt und Rassismus auftreten bedeutet sich für Mitmenschlichkeit solidarisch einzusetzen für alle jene Menschen die verfolgt werden auf Grund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion und Weltanschauung.

Herzlichen Dank für Ihre Minute im Gedenken an die Verfolgten des damaligen NS-Regimes. Gemeinsam gegen die Verfolgung von Menschen.

Ihr Markus Neuner

Burka, Burkini, Kopftuch. Brauchen wir eine andere Diskussion

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Brauchen wir in Österreich ein Burkaverbot oder müssen wir eine neue Diskussion betreffend Burka, Burkini und Kopftuch führen?

Beim Europäischen Forum Alpbach 2016 wird nicht nur über politische Themen sondern auch über sozial und allgemein wissenschaftliche Probleme gesprochen und man versucht Lösungsansätze zu finden. Zuerst aber einmal begibt man sich auf die Suche nach dem unbekannten Etwas, der Frage wie man etwas konkretisieren soll. Die Islamwissenschafterin Fatimah Husein war vor kurzem in Alpbach zu Gast um über die Machtausübung mit der Religion zu referieren. Inwiefern die Macht die Religion missbraucht um intern in der Gesellschaft Druck auszuüben und warum es in Europa keine Akzeptanz betreffend Burka, Burkini und Kopftuch gibt. Meiner Ansicht nach geht es hier auch um ein neutrales Verhalten in diesen Themen. Wenn Religion dazu benützt wird um Macht zu demonstrieren ist das mit Sicherheit der falsche Weg. Doch wenn man über ein Burkaverbot in Europa diskutiert nur weil diese Kleidung anderen Menschen fremd ist dann muss stärker über Akzeptanz in diesem Thema diskutiert werden, weil es zur Neutralität dazugehört. Neutralität hat nicht nur etwas mit Verteidigung zu tun. Sie ist ein Symbol für Akzeptanz oder sollte es zumindest sein was in Europa leider zu wenig der Fall ist. Ich glaube das man mehr anders mit solchen Themen wie Kleidervorschriften und Kleiderordnung umgehen muss denn Kleiderordnung und Kleidervorschriften sind nicht ein und dasselbe. Die Akzeptanz wird viel zu wenig gelebt. Wenn man anfängt die Menschen die aus anderen Ländern kommen, zu akzeptieren, dann wird man auch anders miteinander umgehen und nicht nur auf Grund von Differenzierung wegschauen. Differenzierung führt nämlich genau dazu das sich manche Gruppen benachteiligt fühlen wie das momentan am Thema Burka, Burkini und Kopftuch eindeutig zu spüren ist. Also fangen wir an neutral zu sein und akzeptieren wir uns untereinander. Das ist leichter gesagt als getan nur meistens ist die Politik (Amn. auf FPÖ) diejenige die anfängt andere zu differenzieren. Zum Thema Integration komme ich dann im nächsten Kapitel. Nur soviel sei am Schluss noch erwähnt: Integration kann nur funktionieren wenn auch solche Themen akzeptiert.

Ich bin fest davon überzeugt, das wir eine andere und vor allem neutralere Debatte über das Thema Burka, Burkini und Kopftuch führen müssen. Sobald wir diesem Thema nicht irgendwann neutral gegenüber stehe, wird es immer Konflikte geben. Weil man es nicht versteht wieso man nicht so akzeptiert wird wie man ausschaut oder welche Kleider man trägt. Es gibt bei uns in Europa keinerlei Kleidervorschriften. Integration beruht auf gegenseitige Akzeptanz. Ich frage mich warum dieses Thema so schwierig ist zu beantworten. Die Lösung ist doch ganz einfach. Sie heißt Akzeptanz.

Markus Neuner

Jobchancen 50+ und die Fallen am Arbeitsamts

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KOMMENTAR von Markus Neuner


Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Arbeitsuchender kommt zum Arbeitsamt, ist aber schon etwas älter (so zwischen 40 und 50+) und möchte sich für, so hofft dieser, nicht zu lange arbeitslos melden. Er kommt in ein Beratungsgespräch in dem ihm gesagt wird:

Sie sind 50, hoch qualifiziert, international erfahren und Deutscher – das ist leider keine gute Voraussetzung, um in Österreich einen neuen Job zu finden.

AMS-Berater

Wie soll man sich bei einer solchen Absage seitens des Arbeitsamts verhalten? Man kommt sich irgendwie nicht nur schlecht behandelt vor, denn der Arbeitsuchende hat ganz Recht das er sich wehrt. Das ist schlicht und einfach diskriminierend. Und das ist Diskriminierung.  Kann man sich dagegen überhaupt wehren? Ja man kann. In Österreich ist das Arbeitsmarktservice (AMS) dazu verpflichtet auf Chancengerechtigkeit und Gleichberechtigung bei der Vermittlung zu achten egal welches Alter der Arbeitsuchende vorweist. Doch es kommt leider immer wieder vor das ältere Arbeitnehmer auf Grund ihres Alters nicht mehr vermittelbar sind, was im Grunde genommen ein kompletter Schmarrn ist. Hier gibt es Gesetze die Diskriminierung verbieten. Schließlich geht nicht alles. Das Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) ist ein Dienstleistungsunternehmen des öffentlichen Rechts und unterstützt die Arbeitsuchenden damit sie so schnell wie möglich wieder Arbeit finden. Was das AMS darf und was nicht ist gesetzlich durch das Arbeitsmarktförderungsgesetz (AMFG), das Arbeitsmarktservicegesetz (AMSG) und das Gleichbehandlungsgesetz geregelt. Ich wünsche mir das es in der Jobvermittlung für ältere Arbeitsuchende, ich mag nämlich das Wort „Arbeitslose“ nicht, seitens des AMS und der Politik mehr Mut und mehr Disziplin gibt. Man muss sich ingesamt wieder mehr zutrauen wenn man in der Arbeitsmarktpolitik erfolgreich sein will. Österreichs Arbeitsmarktspolitik, zuständig der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, muss sich immer Monat für Monat für den Anstieg der Arbeitslosenzahlen rechtfertigen. Seine Aufgabe sollte es aber sein hier die nötigen budgetären Mittel zur Verfügung zu stellen damit die Arbeitsmarktpolitik funktioniert und das AMS erfolgreicher arbeiten kann. Man redet sich permanent auf die schwache Konjunktur und die Wirtschaftslage aus die die Arbeitslosigkeit nicht so schnell sinken lässt. Dabei bleibt es dann aber auch schon und im nächsten Monat rechtfertigt man sich für den Anstieg wieder. Wenn man Erfolgreich sein will dann muss man am Arbeitsmarkt Angebot und Nachfrage wieder herstellen für das das AMS im Sinne des AMFG verpflichtet ist. Angebot und Nachfrage müssen im Gleichgewicht sein. Wenn sie es nicht sind wird es auf Grund von steigender Arbeitslosigkeit irgendwann zu Problemen kommen.

Aus meiner Sicht braucht es politisch ein rasches Umdenken damit Arbeitsuchende wieder etwas Wert sind.


Für Rückfragen stehe ich ihnen jederzeit via E-Mail oder telefonisch zur Verfügung.

Ihr Markus Neuner

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personal Signation*

*Mit dieser „personal Signation“ wird gewährleistet das es sich um einen Kommentareintrag von Markus Neuner handelt. Das Foto unterliegt dem Urheberrechtsgesetz und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Bei Missbrauch droht Anzeige. Herzlichen Dank für ihr Verständnis.

Wie man den perfekten Job findet?

How do you find the perfect Job?

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Meine Tipps:

  1. Den absolut perfekten oder perfekten Job gibt es nicht. Es gibt auch keinen Traumjob auf den man schon lange wartet.
  2. Traumjobs sind heutzutage eher absolute Glücksfälle und sehr selten. Man sollte sich besser auf keinen Zufall verlassen das er irgendwann kommt.
  3. Es gibt nur einfache und normale Jobangebote.
  4. Im Jobangebot immer auf die jeweiligen Qualifikationen achten die man selber mitbringt und die das Unternehmen voraussetzt. Meistens schreiben die Unternehmen in ihren Stellenausschreibungen ganz genau vor was der jeweilige Bewerber für die Qualifikation im Job mitbringen müsste oder muss.

Beschreibung:

Voraussetzungen die nicht zwingend notwendig sind, werden als sogenannte vorteilhafte oder in vielen Stellenausschreibungen „von Vorteil“ betitelt. Wenn ein Unternehmen eine kaufmännische Ausbildung voraussetzt und daneben steht „von Vorteil“ dann können sie sich ruhig darauf bewerben weil diese Voraussetzung nicht unbedingt notwendig ist. Es ist aber gut wenn man sie hat. Generell ist jede abgeschlossene Ausbildung von Vorteil. Doch ist es in manchen Fällen nicht zwingend erforderlich das man sie auch hat. Die Personalabteilungen sortieren die Bewerbungen dann sowieso automatisch aus wenn sie den jeweiligen Anforderungen und Qualifikationen entsprechen. In den meisten Fällen führen erfolgreiche Bewerbungen auch zu einem Vorstellungsgespräch.

Bitte zu beachten ist das umso erfolgreicher sie sich bewerben um so erfolgsversprechender ist es am Ende das sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Es ist unbedingt notwendig das sie ihre ganz Aufmerksamkeit auf den Moment richten in dem sie sich bewerben und das ist ein Prozess der sehr lange dauert, glauben sie mir. Nehmen sie sich bitte Zeit für ihre Bewerbung. Umso mehr Zeit sie investieren umso erfolgreicher ist ihre Bewerbung am Anfang und umso erfolgsversprechender am Ende. Jede Bewerbung setzt in einem Unternehmen einen Beratungsprozess voraus. Der Personalchef kann und darf nicht alleine entscheiden wen er einstellt. Es muss immer im Einvernehmen und mit der Zustimmung bzw. Absprache des Firmenchefs erfolgen weil Entscheidungen immer gemeinsam getroffen werden müssen. Ein Personalchef der die alleinige Verantwortung darüber hat wen er einstellt, ist nicht sehr vertrauenswürdig. Denn es muss wie gesagt immer in Absprache mit der Firmenleitung erfolgen. Der Chef muss wissen wen der Leiter der Personalabteilung in seiner Firma zu einem Vorstellungsgespräch einlädt.

So sie wurden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Was ist dabei zu beachten während sie dort sind.

  1. Dem Gegenüber ganz genau zuhören und wenn etwas unklar ist unbedingt bitte Fragen stellen.
  2. Am Ende des Vorstellungsgespräch sollte es keinerlei Fragen und nur noch Antworten geben. Ein Vorstellungsgespräch das mit mehr Fragen als Antworten endet ist nicht normal. Stellen sie sicher das absolut keine Fragen mehr unbeantwortet bleiben. Am besten sie schreiben sich die Fragen vorher schon auf einem Zettel auf und stellen sie diese dann konkret und direkt möglichst in einem Satz.
  3. Ein Vorstellungsgespräch in denen ihnen enorm viel versprochen wird ist nicht normal und unseriös. Es kommt leider immer wieder vor den Bewerbern versprochen wird das sie voll versichert sind und laut Kollektivvertrag bezahlt werden. Das kann man aber erst feststellen wenn es tatsächlich so ist.
  4. Alles wichtigen Punkte die in einem Vorstellungsgespräch besprochen wurden, sollten sie dann am Ende in ihrem Arbeitsvertrag wiederfinden. Details die zwar besprochen wurden aber nicht drinstehen müssen sie sofort klarstellen. Es muss in einem Arbeitsvertrag unbedingt alles fixiert werden was vorher im Vorstellungsgespräch vereinbart wurde.
  5. Jeder Arbeitsvertrag ist eine Übereinkunft, ein Abkommen und eine Vereinbarung zwischen dem Dienstgeber und dem Dienstnehmer. Bitte deshalb unbedingt im Vorstellungsgespräch die Punkte die besprochen wurden aufschreiben damit man sie am Ende auch falls Unklarheiten sind besprechen kann.
  6. Das Unternehmen das mit ihnen ein Arbeitsübereinkommen eingeht muss sich an den Arbeitsvertrag das von ihnen beiden unterschrieben wurde, halten. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Jeder nicht eingehaltene Punkt kann bei der Arbeiterkammer gemeldet werden wenn sie unberechtigter Weise gekündigt wurden.
  7. Handeln sie bitte sofort. Lesen sie nach Erhalt des Arbeitsvertrags die Punkte nochmals in Ruhe und ganz genau durch, egal wieviel Zeit sie dafür benötigen. Sollten besprochene Vereinbarungen im Vertrag fehlen, bitte sofort handeln und nachfragen. Das Unternehmen ist verpflichtet den Vertrag nochmals zu korrigieren. Erst wenn alle Punkte enthalten sind kann der Vertrag von Dienstnehmer und Dienstgeber unterzeichnet werden.

Bitte achten: Nach der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages von beiden Parteien ist der Vertrag rechtsgültig und tritt somit in Kraft. Erst nach der Unterzeichnung dürfen sie ihre Arbeit im Unternehmen antreten. Sie erhalten nach der Unterzeichnung die Bestätigung das sie bei der jeweiligen Gebietskrankenkasse angemeldet wurden. Bitte aber trotzdem nochmals nachfragen ob sie auch wirklich angemeldet wurden, weil jeder Tag dann versichert ist. Das Unternehmen ist gesetzlich verpflichtet die Beiträge zur Sozialversicherung bei der Gebietskrankenkasse abzuführen. Jede Vorenthaltung seitens des Dienstgebers von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ist strafbar. Also bitte immer auch dann bei der Gebietskrankenkasse bestätigen lassen das sie wirklich angemeldet wurden sollten sie unsicher sein trotz Erhalt der Bestätigung zur Anmeldung.

In einem Freien Dienstvertrag kommt es immer wieder vor das ihnen eine Vollversicherung bei der Krankenkasse versprochen wird aber dann nur geringfügig angemeldet ist. Da muss es Klarheit schon im Vorfeld geben. Unternehmen die (leere) Versprechungen machen sind nicht vertrauenswürdig und quasi unseriös. Bitte unbedingt Acht geben. Auch einem Freien Dienstverhältnis muss ein Arbeitsvertrag zur Anwendung kommen. Ein Arbeitsverhältnis ohne einen Arbeitsvertrag gibt es nicht. Es ist auch verboten. Nur können Freie Dienstnehmer, da sie normalerweise nach Stunden bezahlt werden, geringfügig beschäftigt sein. Es kommt darauf an wieviele Stunden in der Woche sie arbeiten möchten. Bei einem Freien Dienstverhältnis können sie sich auf keinen Kollektivvertrag berufen und haben somit auch keinerlei Anspruch auf Sonderzahlungen (Urlaubsrenumeration, Weihnachtsgeld). Bei einer Geringfügigen Beschäftigung sind sie zwar nur Unfallversicherung, haben dafür aber Anspruch auf Abfertigung und das 13. und 14.Gehalt.

Sollten Sie noch Fragen haben wenden sie sich bitte an die Arbeiterkammer ihres Bundeslandes oder Bezirks. http://www.arbeiterkammer.at.

*Dieser Eintrag wurde nach den Regeln der neuen Rechtschreibung auf Fehler korrigiert. Der Artikel wurde anhand von persönlichen Eindrücken verfasst die Markus Neuner in seinen vielen Dienstverhältnissen gesammelt hatte. Er ist kein Experte für Arbeitsrecht. Die Arbeiterkammer ist ihr persönlicher Ansprechpartner wenn es um ihr Arbeitsrecht geht.  

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Markus Neuner

 

 

Terror, die Angst davor und dahinter

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Eines ist klar: Terror egal woher sie kommt ist immer eine Bedrohung. Doch mutmaßliche Terroristen zu erkennen ist sehr sehr schwer. Sie sind eine potenzielle Gefahr und man erkennt sie erst wenn es bereits zu spät ist. Wenn sie bereits zugeschlagen haben und irgendwo auf der Welt etwas passiert ist. Dann erst wird der Terror so richtig spürbar. Die Wunden die den Angehörigen zurückbleiben sind enorm. Sie haben meistens die liebsten Menschen verloren. Und das schlimmste überhaupt ist das kein Mensch etwas dafür kann das man wegen dem Terror den andere verbreiten sterben muss. Das ist mehr als grausam. Das ist schlichtweg eine Katastrophe das es überhaupt soweit kommen muss nur weil Menschen die glauben das es falsch ist das man nicht mehr denkenden Mehrheit angehört, anderen Schaden und Leid zufügen. 

Die Mehrheit sind immer diejenigen die in der Überzahl sind. Sie glauben das sie die Macht über andere besitzen was sie im Endeffekt nicht tun. Denn Macht über andere zu besitzen die sich nicht dagegen wehren können grenzt an ein Gefängnis und ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit. Die Minderheit sind dann die Menschen die Opfer dieser Terroranschläge werden. Die unschuldig dem Tode nicht entkommen können obwohl sie nach Hilfe rufen und sich versuchen noch irgendwie in Sicherheit zu bringen. Aber in dem Moment wo die Sicherheit der Menschen so wichtig wäre ist man machtlos eben weil man vorher nicht weiß was in der nächsten Minute passiert. Das ist meiner Ansicht nach die schlimmste Ungewissheit die es auf der Welt gibt. Wo auf der Welt gibt es noch die totale Sicherheit von der man ausgehen kann das sie einen beschützt? Kann man wirklich jede Veranstaltung überwachen um die volle Sicherheit zu gewährleisten, um sicher zu gehen das nichts passiert. Garantie ist für gar nichts im Leben. Ich wünsche mir nur das die Welt bald Lösungen hat um dem Terror entgegenzuwirken. (m.n.)


 

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Schauspieler Markus Neuner ist fest davon überzeugt das Terrorismus eine potenzielle Gefahr für die Menschheit ist aber diese potenzielle Gefahr erst leider dann erkannt wird, wenn es bereits zu spät ist. Deshalb muss die Welt dieser Gefahr so schnell als möglich ins Auge sehen und reagieren bevor noch ein Unglück passiert. Lobenswert ist die Solidarität der Menschen mit Paris seit dem letzten Anschlag. Auch er hat sich solidarisch via Facebook und Twitter auf seinen beiden Profilen gezeigt. 

Die Macht über andere Menschen darf niemals Überhand nehmen und schon gar nicht mit der Freiheit der Menschen bedroht und bestraft werden nur weil sie anders denken. Wer nicht mit der Herde mitläuft ist glaubt heute nicht modern zu sein. Das und noch vieles andere, ist kompletter Blödsinn. (m.n.)