Nein zur 60 Stunden Woche und dem 12 Stunden Tag

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Sozialdemokrat und Gewerkschafter Markus Neuner spricht sich gegen eine 60 Stunden Woche und den 12 Stunden Tag und spricht der Arbeiterkammer, der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), dem Parlamentsklub der SPÖ und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) seine Unterstützung via Twitter aus. Seine Unterstützungserklärung an Politik und Sozialpartner im Kampf gegen die 60 Stunden Woche und den 12 Stunden Tag hat Dankesworte von Arbeiterkammer und GPA-djp aber auch Zustimmung bei Prominenten geerntet.

Die Menschen brauchen eine starke sozial-gerechte Stimme die an sie und ihre Interessen glaubt. Deshalb kämpfen ÖGB, Arbeiterkammer, GPA-djp und der Parlamentsklub der SPÖ gegen den 12 Stunden Tag und spricht sich gegen die 60 Stunden Woche aus. Meine Unterstützung haben Politik und Sozialpartner schon deshalb weil ich selbst einmal 11,5 Stunden am Tag gearbeitet habe und weiß das man nach 8 Stunden kraftlos und müde wird um sich zu konzentrieren. Eine 60 Stunden Woche wäre extremst gefährlich für die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Regierung und WKO verfolgen eine Strategie die nur den Unternehmen Vorteile bringt. Sie entlastet ihre Ausgaben ungemein aber lässt die Überstunden der Arbeitnehmer unter den Tisch fallen. Es kann so viel danach unter den Tisch gekehrt werden für das wir Sozialdemokraten sicher nicht bereit sind und zuschauen werden wie die Interessen und das Wohl der Arbeitnehmer mitgekehrt wird.

Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) veranstaltet am 30.Juni 2018 eine großangelegte Demonstration gegen die 60 Stunden Woche und den 12 Stunden Tag am Wiener Heldenplatz und am Westbahnhof. Gemeinsam wollen Politik und Sozialpartner der Regierung ein starkes Signal setzen. Neuner ist sich sicher das dies mit ein bisschen Glück auch gelingen kann.

Was ich nicht haben will ist das Kurz und Strache die Meinungen der Menschen irgendwann so ignorieren das am Ende nur noch gegen ihren Willen gearbeitet wird und die Bevölkerung als Ballast der sich aufregt, gesehen wird. Ich will keine LASS DIE MENSCHEN REDEN, WIR FAHREN DRÜBER- POLITIK in unserem Land haben. Wo immer Arbeitnehmerinteressen ignoriert werden sind wir Sozialpartner zur Stelle um eine Mauer gegen Ungerechtigkeit zu bilden.

Für Rückfragen:

presse@markus-neuner.actor

 

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Kommentar zur Bildungspolitik

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Liebe Leserinnen und Leser,

Learning is never ending : Das Lernen hört nie auf. Stimmt. Warum ist das so?

Weil wir auch lernen wenn wir gerade nicht lernen. Trotzdem lernen wir weil wir unzählige Informationen pro Tag aufnehmen die unser Gehirn verarbeiten muss. Lernen ist aber nichts schlechtes. Junge Menschen wollen lernen. Kein Mensch auf der Welt kann einem Kind den Zugang zur Bildung verbieten weil es nicht normal ist und auch nicht zusammenpasst. Deshalb sind die Sanierungspläne der österreichischen Politik völlig verfehlt. Warum? Weil wir es nicht zulassen können das angehende Schülerinnen und Schüler einen Test vor Schuleintritt machen müssen nur damit überprüft wird das sie dem Unterricht auch folgen können. Das widerspricht völlig der Menschenrechte in deren Erklärung ganz klar steht: Jeder Mensch hat das Recht auf uneingeschränkten Zugang zur Bildungseinrichtungen und generell zur Bildung. Da darf es kein Pardon geben. Wie soll man von einem sechsjährigen angehenden Schüler oder einer Schülerin verlangen das sie einen Satz schreiben kann. Das lernen sie doch erst alles während ihrer ersten Schuljahre. Wenn wir mit dem Lesen, Schreiben und Rechnen ein solch ein Problem haben, dann sollten wir doch die Lehrerinnen und Lehrer stärker in die Pflicht nehmen und nur noch Lehrpersonen an den Schulen zulassen die ihr Fach wirklich beherrschen. Aus dem Volksmund heißt es „Es gehören immer zwei paar Schuhe zusammen“. Was von der politischen Verantwortung heute abverlangt wird ist das sie von einer Minute zur anderen Minute alle Probleme lösen kann aber bei Hektischem Arbeiten kommt meistens ein Desaster heraus. Und genau dieses Desaster haben wir hier in der Bildungspolitik. Hier wird auf dem Rücken der Kinder schon in jungen Jahren über ihre Zukunft entschieden und keiner fragt sie ob sie es tatsächlich so haben wollen. Wenn ein Schüler heute nach seinem Schulabschluss keine weitere Lehre oder ein Studium absolviert können Strafen verhängt werden. Diese Strafen bezahlen die Eltern. Und warum sollen die Eltern für angebliches Schulschwänzen bezahlen wenn Schülerinnen und Schüler dem Unterricht nicht fern geblieben sind. Wer kann kontrollieren wer zum Unterricht kommt und wer nicht. Das Klassenbuch sicher nicht. Ich habe Zeiten erlebt in denen die Anwesenheit von Schülern nicht einmal annähernd vermerkt wurde und es egal war ob der Unterricht stattgefunden hat oder nicht. Es ist nicht alles egal. Es ist sogar sehr wichtig das unsere Schüler zur Schule gehen aber sie gehen nur dann zur Schule wenn sie sich wohl fühlen und wenn der Lehrer einen guten Unterricht gestaltet. Für mich muss es eine engere Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Lehrerin geben und solange es diese Zusammenarbeit nicht gibt kann man Schule als Bildungseinrichtung, Ort des Wissens nicht gestalten. Verbauen wir bitte nicht unsere Zukunft. Schenken wir unseren Kindern eine Zukunft auf der sie aufbauen können und schenken wir ihnen eine Politik auf die sie sich verlassen können.

Gestalten wir eine Politik die weiß das sie Probleme lösen kann

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Ihr Markus Neuner (SPÖ/GPA-djp)

Wie die Blockabfertigung abwickeln in Tirol?

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Liebe Leserinnen und Leser,

wie die -LKW-Blockabfertigung abwickeln? Hat sich schon einmal jemand die Frage gestellt wer den Speditionsunternehmen die Aufträge bezahlt wenn man manche LKWs nicht mehr über den Brenner fahren lässt? Es geht aber nicht nur um die Abwicklung am Brenner sondern auch im ganzen Land zwischen Tirol und Bayern also sprich zwischen Kufstein und Kiefersfelden. Dieses Thema ist, wenn man es so will, ein alter Hut. Über dieses Thema spricht man in Tirol schon sehr sehr viele Jahre. Einer der größten Transitgegner ist der ehemalige Landtagsabgeordnete und Gründer des Transitforum Tirol, Fritz Gurgiser. Gurgiser tritt seit Jahren, wenn nicht schon seit Jahrzehnten für ein Ende des Transitverkehrs in Tirol ein und macht dazu immer wieder Veranstaltungen direkt bei der Inntal-Autobahn und mobilisiert enorm viele Bürgerinnen und Bürger im Land. Was also ist zu tun wenn es einen endgültigen Stopp des Transitverkehrs in Tirol geben soll? Kann man hier überhaupt etwas machen? Wieviel kann man reduzieren, wieviel darf man reduzieren und wieviel Prozent dieser Blockabfertigung leidet die Wirtschaft in Tirol darunter? Fakt ist das die Belastung des Transitverkehrs nur dadurch reduziert werden kann das man auf der Autobahn wieder ein Gleichgewicht im Verkehr herstellt denn hier geht es nicht nur um die Umweltbelastung, sondern auch darum keine Staus zu verursachen. Der Großteil des Lkw-Verkehrs verursacht automatisch Staus. Aha, interessant. Hat sich schon einmal jemand überlegt das wenn die Asfinag an einer Baustelle bei der Inntalautobahn arbeitet das auch Staus in der Größenordnung von einigen Kilometern verursachen könnte? Also es sind immer zwei paar Schuhe die zusammenpassen müssen und nicht nur eines. Eine Partei die sich auf das Thema Transitverkehr immer wieder versteift hat, oder vielmehr zwei Parteien, ist die ÖVP und die Grünen. Diese sind seit 2013 in einer Landesregierung vereint aber eine Lösung des Problems findet man nicht. Man will viel lieber reden und an Lösungen für Probleme arbeiten aber es wird keine gefunden und genau das ist ein großes Problem. Man hat schon einmal mit Bayern gesprochen aber Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) betonte immer wieder das sich Bayern nicht bewege. In dieser Sache, alles andere müsse man sich anschauen, so der Landeshauptmann. Mein Vorschlag wäre das wir über die Wirtschaft reden. Was würde es Tirol wirtschaftlich bringen wenn man tatsächlich zwischen Kufstein und Kiefersfelden eine Mautstelle einführt bzw. installiert. In Schönberg im Stubaital sieht man bereits die Auswüchse seit Jahrzehnten. Dort beschweren sich die Einwohner von Schönberg wegen der Lärmbelästigung und dem andauernden Qualm der durch die CO2 Belastung entsteht. Fest steht, liebe Freunde, das eine Lösung so schnell wie möglich gefunden werden muss aber eine, die weder das Land noch die Wirtschaft belastet. Denn wenn Speditionen Auftragsfahrten für Tirol geplant haben dann müssen diese lückenlos und ohne Probleme stattfinden damit es nicht die Wirtschaft belastet. Stellt euch vor bitte es kommt eine Auftragsfahrt für Tirol von einer Spedition zu spät in Tirol an? Wer bezahlt dann diese Verspätung? Das Land sicher nicht und die Wirtschaft dankt es nicht im Gegenteil, der Auftraggeber verrechnet nur Strafen für die verspätete Lieferung und da ist der Punkt wo die Unternehmen wieder draufzahlen. Also was lernen wir darauf? Je mehr dieses Thema diskutiert wird umso mehr wird es zur Belastung für das Land und die Wirtschaft allgemein also lassen wir es lieber so wie es ist.

Ja ich denke an die Speditionen die ihre Auftraggeber zufriedenstellen müssen und ich denke an die Wirtschaft die von diesen Aufträgen profitiert. Damit beide erfolgreich arbeiten können braucht es ein Gleichgewicht und das kann erst erreicht werden wenn man sie in Ruhe lässt und sich nicht einmischt. Ich bin gespannt wie die Wahl am Sonntag ausgeht wenn die Politik nie auf einen grünen Zweig kommt.

Fakt ist, dass mir die Wirtschaft sehr am Herzen liegt und ich nicht möchte das sich die Politik in ihre Arbeit einmischt. Denn wie sagt die Wirtschaftskammer so treffend: Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns Allen gut. Also lassen wir alles so wie es ist.

Auf einen erfolgreichen Wahlsonntag, liebe Tirolerinnen und Tiroler.

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Euer Markus Neuner (SPÖ/GPA-djp)

Mitglied des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB)

Krank in die Arbeit? Forderung nach Mehr Schutz für Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz

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Liebe Leserinnen und Leser,

kennen sie das auch? Sie kommen zur Arbeit und ein Mitarbeiter hustet und niest, spricht es geht eine Erkältung um der sie nicht entkommen können. Fakt ist das sie sich schützen und beobachten welche Gegenstände der Mitarbeiter anfasst oder berührt. Denn an genau diesen Gegenständen lauern Bakterien. Egal welchen Gegenstand ihres Kollegen berühren. Es gibt nur ein wirksames Hausmittel gegen Krankheitserreger, das ist sich täglich wenn möglich mehrmals in der Arbeit die Hände zu waschen. Damit beugen sie vor das die Krankheit ausbricht. Besonders in der kalten Jahreszeit ist es normal man öfter mal krank ist. Weil man anfälliger für Keime und Viren ist die in der Luft liegen. Eine Kollegin von mir kam am Freitag mit einer Erkältung in die Arbeit und hustete und nieste was das Zeug hielt. Das Fenster wurde praktisch nie geöffnet dadurch konnten die Bakterien und Viren im Rauch nicht entweichen. Das Problem sehe ich in der arbeitsrechtlichen Situation. Die Kollegin hätte zu Hause bleiben können nur ist immer die Gefahr groß das man im Krankenstand gekündigt werden kann. Geschützt ist man selbst nicht wenn man krank ist und das ist das große Problem. Das zentrale Problem liegt aber nicht beim Arbeitgeber sondern bei der Politik die hier Maßnahmen treffen sollte damit man den vollen Krankenstand, meistens dauert er eine Woche, ausschöpfen kann um wieder voll durchstarten zu können. Ich sehe hier die Österreichische Ärztekammer mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz in der Pflicht. Beide müssen sich an einen gemeinsamen Tisch setzen um an einer Lösung eines Kündigungsschutzes während des gesamten Krankenstands zu arbeiten. Es sollte dem zuständigen behandelten Arzt zu dem der Arbeitnehmer geht um seinen Krankenstand anzumelden, überlassen werden festzustellen wie lange der Krankenstand dauert. Im Falle eines grippalen Infektes dauert er immerhin sieben Tage bis länger aber diese Dauer sollte der Arzt gemeinsam mit dem Patienten entscheiden. Dabei sind beide in der Pflicht, sowohl der Arzt auch auch der Patient die während des Krankenstandes dauernden Kontakt halten müssten. Der Patient sollte dem Arzt einen Tag vor Ende des Krankenstandes unbedingt persönlich einen Besuch abstatten um festzustellen ob der Krankenstand noch länger dauert oder nicht. Diese Dauer, wie gesagt, sollte der zuständige Arzt entscheiden und dies dann der Krankenkasse melden. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet die Verlängerung des Krankenstands anhand einer Bestätigung noch am selben Tag dem Arbeitgeber seinem Arbeitgeber mitzuteilen. Tut er dies nicht kann sich der Arbeitgeber vorbehalten, dem Arbeitnehmer am siebten Tag die Kündigung auszusprechen. Das wäre in meinen Augen eine gemeinsame und gute Lösung.

Wer ist aller in der Pflicht?

  1. Ärztekammer
  2. Arbeiterkammer 
  3. Gewerkschaft 
  4. Arbeitnehmer 
  5. Arbeitgeber 

Nur mittels einer gemeinsamen Lösung kann erreicht werden das der behandelnde Arzt mehr Rechte und Pflichten bekommt. Vor allem er selbst sollte die alleinige Entscheidungsgewalt über die Dauer des Krankenstands des Arbeitnehmers haben. Der Arbeitnehmer hingegen ist dann nach Erhalt der Bestätigung verpflichtet dem Arbeitgeber unverzüglich schriftlich oder persönlich über den Krankenstand zu informieren. Schon bei den ersten Symptomen einer nahenden Erkrankung muss der Arbeitgeber über einen möglichen Krankenstand informiert werden. Diese und andere Regelungen gelten bereits jetzt nur gibt es noch einige Lücken die man unbedingt schließen muss um den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor einer möglichen Erkrankung am Arbeitsplatz voll zu gewährleisten. Es gehen immer noch viele Arbeitnehmer krank zur Arbeit aus Angst, im Krankenstand, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Diese Angst muss dem Arbeitnehmer genommen werden damit er einen vollen Kündigungsschutz während des Krankenstands bekommt. In Österreich ist dieser Kündigungsschutz während eines Krankenstands noch immer nicht umgesetzt. Wer hier gefordert ist? Die Arbeiterkammer, also haben wir schon einen fünften auf unserer Liste der stärker in die Pflicht der politischen Verantwortung genommen werden sollte.

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche mir das es schon sehr bald mehr Schutz für den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin während des Krankenstands gibt damit die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes endlich ein Ende hat. Herzlichen Dank und eine schöne, erfolgreiche Arbeitswoche wünscht

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Ihr Markus Neuner (SPÖ/GPA-djp)


Die Antwort der Arbeiterkammer Österreich (AK) zu meiner Frage auf Facebook:

Lieber Markus,

danke für diesen wichtigen Beitrag! Du hast total Recht: Österreich hat im europäischen Vergleich einen sehr wenig ausgeprägten Kündigungsschutz. Dazu kommt noch, dass es in Gerichtsverfahren besondere Hürden gibt, die es z.B. schwieriger machen, eine Kündigung wegen Sozialwidrigkeit anzufechten als etwa in Deutschland.

Oft hören wir von den Interessenvertretungen der ArbeitgeberInnen, dass ein starker Kündigungsschutz insgesamt nachteilig sei: Sie befürchten, dass dadurch die Firmen eher vorsichtig sind, neue Leute einzustellen und damit Arbeitsplätze verloren gehen. Jetzt zeigen aber Vergleichsstudien, dass sich ein starker Kündigungsschutz nicht negativ auf die Beschäftigung auswirkt. Und ein schwacher Kündigungsschutz führt nicht dazu, dass mehr Leute arbeiten. Für uns also kein Argument.

Und wie du schon schreibst, ist es Fakt, dass (auch) deshalb viele krank arbeiten gehen. Wir geben dir daher absolut Recht, dass der Kündigungsschutz verbessert werden sollte. Umso skeptischer sind wir aber beim aktuellen Regierungsprogramm: Da ist an keiner Stelle von einer Verbesserung des Arbeitsrechts für ArbeitnehmerInnen die Rede.

Wir werden aber, so wie du das eh anregst, weiter tun, was wir irgendwie können und Druck machen. An manchen Stellen hatten wir ja auch schon kleine Teilerfolge: Bei der Ausgestaltung der Wiedereingliederungsteilzeit nach längerem Krankenstand haben wir z.B. dafür gesorgt, dass man zumindest einen Motivkündigungsschutz hat. Und noch eine große Verbesserung haben wir endlich erreicht: Am 17. September wurde im Parlament beschlossen, dass es in Zukunft auch bei einer einvernehmlichen Lösung im Krankenstand Entgeltfortzahlung gibt – das wurde nämlich oft rechtsmissbräuchlich umgangen.

Aber ja: Da wär noch viiiel Spielraum für mehr Gerechtigkeit… Wir hoffen wie du, dass es bei dieser Frage da oder dort ein Einsehen gibt und werden sicher unser Möglichstes dafür tun!
Liebe Grüße, SIlvia (AK Abteilung Sozialpolitik)


LIEBES TEAM DER ARBEITERKAMMER ÖSTERREICH

Herzlichen Dank für eure unterstützenden Worte. Kämpfen wir gemeinsam weiter denn die Zukunft ist beginnt nicht irgendwann sondern heute. Euer Markus Neuner

 

Soll es in Zukunft nur noch Arbeitslosigkeit auf Befristung geben?

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Ein Statement von Markus Neuner (SPÖ) 

„Das der/die Arbeitsuchende nach einiger Zeit immer weniger Arbeitslosengeld bekommen soll weil anscheinend viele Arbeitsuchende Menschen so uninteressiert und sich nicht engagieren eine Arbeit zu finden muss richtiggestellt werden. Man darf nicht alle Arbeitsuchenden Menschen in ein und denselben Topf werfen. Man muss unterscheiden zwischen echtem und unechtem Interesse. Ich verstehe auch nicht warum ein so reiches Land wie Österreich auf einmal von Beschränkungen spricht.
Ich habe mich vor kurzem auf der Homepage des Parlaments zum Erweiterten Begutachtungsverfahren des Arbeitsmarkt-Finanzierungsgesetzes in einer Stellungnahme geäußert und möchte nur dazu festhalten:
Wenn der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer, zum Beispiel, sechs Monate ununterbrochen Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt hat dann sollte der Arbeitsuchende genau diese sechs-monatige Frist zur Arbeitsuche erhalten. Erst nach dieser Frist sollte das Arbeitslosengeld gekürzt werden dürfen. Das wäre meiner Ansicht nach eine sinnvolle Lösung aber bitte was ist schon sinnvoll.

Sprich man denkt nicht nur an die Mehrheit sondern auch an die Minderheit und somit an Alle.

Fakt ist das eines der Politik immer klar sein muss. Sinnvoll ist immer nur die Meinung der Bürgerinnen und Bürger, die ihre Politiker wählt damit sie sie vertreten. Was ist der Unterschied zwischen einer echten und einer unechten Vertretung?
Eine echte Vertretung nach Außen wird gelebt durch die demokratische Arbeit zum Wohl der Menschen im Land. Sprich man denkt nicht nur an die Mehrheit sondern auch an die Minderheit und somit an Alle. Unechte Politik lügt und bewirkt genau das Gegenteil, nämlich eine Spaltung der Gesellschaft die ihrer politischen Vertretung im Parlament nicht mehr vertraut. Das ist meine Meinung. Herzlichen Dank für die weiteren Statements.“ (m.n.)

TÜRKIS, die Neue Volkspartei

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Was haben das orientalische Restaurant „TÜRKIS“ und ÖVP-Chef Sebastian Kurz gemeinsam. Rein gar nichts aber….. Es könnte Sein Restaurant sein.

Der amtierende Außenminister gestaltete vor einiger Zeit die Österreichische Volkspartei komplett und färbte sie um obwohl die ÖVP immer noch schwarz ist. Nur ein wenig anders. Was aber ist an der NEUEN VOLKSPARTEI anders? Viele Menschen wählten den 31 jährigen Sebastian Kurz und seine Neue Volkspartei wegen der angeblichen Veränderung die er bringen soll. Doch was verstehen wir unter Veränderung? Wenn man sich die sogenannte VERÄNDERUNG ansieht müsste es eigentlich eine FAIRÄNDERUNG sein und das ist sie keinesfalls. FAIR wird an der kommenden Regierung aber nichts sein denn die ÖVP war immer schon sehr bekannt dafür das sie anderen das Leben schwerer als sich selbst gemacht hat. In dieser Partei haben gewisse Persönlichkeiten der Jahre 2000-2006 in Zusammenarbeit mit der FPÖ, dem Land mehr geschadet als genützt. Von dem Steuergeld das die Menschen monatelang brav bezahlt hatten profitierte die High-Society in Kärnten.

UND JETZT AUF EINMAL KAM DIE NEUE VOLKSPARTEI mit ihrer Veränderung.

Versprochen wurden Milliardenentlastungen für Klein und Mittelbetriebe aber in Wirklichkeit wird diese Politik diese Unternehmen abermals so benützen das nur noch die Großen von den Erwartungen der Kleinen profitieren. Helfen wird den Kleinen niemand. Nicht einmal den Schwachen die sich sowieso schon nicht helfen können. TÜRKIS wäre die perfekte Gelegenheit für Sebastian Kurz um einmal was sinnvolles zu arbeiten und endlich einmal auch sein Geld wie wir alle zu verdienen. Doch wird selbst dieses orientalische Restaurant ihm keinen Job anbieten da seine Zukunft ja schon vorherbestimmt ist. ALS Kanzler. Na Prost Mahlzeit. Mal schauen wie lange er es macht. Ich gehe davon aus das Strache mehr reden wird als Kurz und das Kurz wie ein braver Schuljunge neben Strache her gehen wird und kein Selbstvertrauen haben wird. Aber Politiker die sich in der Politik nichts trauen haben eindeutig ihren Beruf verfehlt.

#solidaritystorm – Der Kampf gegen den Hass im Netz

 

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Foto: #solidaritystorm auf Facebook https://www.facebook.com/photo.php?fbid=206881969839511&set=gm.1878407832483718&type=3&theater

Hass, der im öffentlichen Raum, egal ob im Netz oder draußen vor der Türe mit Füßen getreten wird, muss entgegen gegangen werden. Die Initiative #solidaritystorm ist eine aktive Stimme für den Kampf gegen den Hass im Netz. Erst vor kurzem hat auf der ORF in seiner Sendung „Thema-Spezial“ darüber berichtet und prominente Menschen die Opfer von Hasspostings wurden, zu Wort kommen lassen. Menschen ihren Hass gegen Menschen im öffentlichen Raum loslassen, obwohl sie den Betreffenden nie persönlich kennengelernt haben, überschreiten eine Grenze der Toleranz der so nie akzeptiert werden kann. Mir geht es darum zu signalisieren dass, egal wo wir uns im öffentlichen Raum befinden, respektvoll, wertschätzend und achtend gegenüber begegnen sollen. Der öffentliche Raum der auch im Internet stattfindet wird immer breiter und intensiver. Deshalb braucht es hier auch eine ernste Form der Beobachtung auf soziale Medien. Vor allem sollte an den Schulen vermehrt schon Kommunikation in sozialen Netzwerken gelehrt werden. Es muss darauf hingewiesen werden dann wir alle Menschen sind und uns gegenseitig in unserer Meinung zu schätzen, zu respektieren und der Kritik unserer Mitmenschen zu achten haben. Diese Achtung gegenüber der Kritik der Anderen geht aber nur soweit wie man sie tolerieren kann. Ansonsten muss man von Hass sprechen und diesen klar aufzeigen. Deshalb im Kampf gegen Hass im Netz immer die rote Karte zeigen.

 

Niemand hat das Recht seine Mitmenschen auf Grund der Meinung zu beschimpfen, zu beleidigen oder zu bedrohen. Auch ich wurde auf Grund meiner öffentlichen Meinung einige Male auf Facebook beschimpft und gehasst. Wir müssen aufstehen und den Hassbotschaften konsequent entgegen gehen. Jemand der Opfer von Hasspostings wurde bitte ich meine Unterstützung und Hilfe an. Manchmal ist es schwer über Worte die geschrieben werden zu sprechen weil man sie nicht versteht aber es ist wichtig darüber zu reden weil Menschen die es genauso wenig verstehen gemeinsam mit den Opfern stark sein können. Sind wir gemeinsam stark, stehen wir auf und gegen gemeinsam den Weg gegen die Meinung vor die mit Füßen getreten wird. Hass im Internet stellt den Tatbestand der extremen Rufschädigung eines Menschen dar und kann strafrechtlich verfolgt werden wenn die Meinungen des Hassbotschafters sich nicht ändert. Bitte seid mutig, steht auf und geht gemeinsam den Weg der Solidarität gegen den Hass. Denn Hass ist gleich Null Toleranz für die Meinung unserer Mitmenschen. Im Gegenteil. Mit Hass wird die Meinung mit Füßen getreten. Ich unterstütze deshalb Menschen wie Natascha Kampusch, Ingrid Thurnher, Corinna Milborn, Eva Glawischnig-Piezscek bei ihrem Kampf gegen den Hass im Netz.“ (m.n.) #solidaritystorm

Über den Überfluss und die Nachhaltigkeit

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Ich beschäftige mich momentan sehr intensiv mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit und habe deshalb ein wenig im Duden recherchiert. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wurde erstmals 1915 im Duden erwähnt. Es war die Zeit rund um den Ersten Weltkrieg. Die Jahre wiegten sehr schwer. Die Menschen hatten wenig bis gar nichts. Man musste mit den Ressourcen leben die vorhanden waren und man war in den Zeiten des Krieges enorm sparsam um ja nichts zu verschwenden. Heute leben wir im Überfluss an Rohstoffen und wollen dennoch auch Nachhaltigkeit setzen.
Dazu habe ich einen Gedanken ausgearbeitet den ich euch nun präsentieren möchte:
Der Überfluss verdrängt die Nachhaltigkeit. Um nachhaltig zu leben müssen wir aufhören geizig zu sein. Was wäre wenn der Überfluss die Nachhaltigkeit regieren würde? Kann er das überhaupt? Um überhaupt auf Nachhaltigkeit zu setzen müssen wir mit Ressourcen verantwortungsvoll umgehen. Wenn der Überfluss die Nachhaltigkeit regieren würde, würde eine derartige Kontrolle entstehen das man keinen rechten Überblick mehr hätte und alles was praktisch nicht mehr kontrolliert werden kann, ist im Überfluss vorhanden. Geld, zum Beispiel, ist im Überfluss vorhanden doch gibt es Systeme die auf ihren Geldern sitzen bleiben und anfangen wollen zu sparen was praktisch unmöglich ist. Im Überfluss versuchen groß zu sparen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Die Rechnung würde nie aufgehen. Doch auch im Überfluss stellt sich immer die Frage wieviel vorhanden ist. Man muss sich deshalb immer auch wenn man nachhaltiger leben möchte einen Überblick verschaffen über die Ressourcen die man nutzen kann und sich fragen was brauche ich und wieviel. Es gibt ein perfektes Wort für Nachhaltigkeit. Teilen. Wenn wir anfangen die Ressourcen die uns zur Verfügung stehen auf der Welt gerechter und fairer zu verteilen werden auch die Länder die in den Genuss des Überflusses kommen möchten bald soweit sein da sie soviel haben wie wir. Ich spreche jetzt von den Ressourcen Europas. Wir haben wirklich mehr als genug und sollten anfangen unsere Ressourcen an andere weiterzugeben.
Wir haben die Möglichkeit die Kräfte zu nützen: Wind, Sonne, Wasser, Erde. Nützen wir die Kräfte aller auf der Welt vorhandenen Mittel und geben wir sie an andere weiter.
Ich möchte mich bei allen Unternehmen von Herzen bedanken die ihre Kräfte bereits jetzt einsetzen um sie für andere zugänglich zu machen. Nützen wir den Überfluss um ihn für die Nachhaltigkeit zu öffnen.
Herzlichen Dank und Alles Liebe
Ihr Markus Neuner

Schatten 2

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Schatten Teil 2

Essay von Markus Neuner

Langsam begann es Abend zu werden und die erdrückende Hitze wurde etwas leichter und kühler die Luft. Obwohl die Trockenheit das Klima beherrschte, was der Wind etwas frischer. Ein paar kleine harmlose Wolken tauchten am Abendhimmel auf und bedeckten ab und zu die Sonne. Es begann sich am Horizont ein Farbenspektrum von einzigartiger Schönheit zu entwickeln. Die Stimmung war gewaltig. Rot-rosa-orange-violette. Das Meer wurde ruhig und seine Wellen klatschten nur noch ganz sanft am Strand auf so das sie fast nicht mehr zu hören waren. Die Leute am Strand packten ihre Sachen zusammen und marschierten in Gruppen, manche aber auch alleine zu ihren Hotels zurück. Ich selbst kehrte nicht gleich zurück sondern genehmigte mir noch einen ausgedehnten Abendspaziergang am Strand. Ich tauchte meine Füße ein klein wenig in den Sand ein die plötzlich von Wasser umspült, ganz und gar sauber gewaschen waren. Plötzlich entdeckte ich eine Muschel am Strand die etwas vergraben war. Sie war etwas größer als gewöhnlich. Sie begann sich zu bewegen und bekam auf einmal Beine. Ich erschrak etwas wusste aber sofort wer in dieser Muschel wohnte. Es war ein Einsiedlerkrebs. Er versuchte mit seinem schweren Haus ins Meer zu kommen in der Hoffnung das ihn die Welle mitnahm. Da er statt mitgenommen immer wieder umspült wurde, stellte ich fest das seine Muschel eher Balast als Behausung war. Hätte ich ihn aufgehoben hätte mich seine Schere erwischt und nicht mehr losgelassen. Plötzlich erfasste ihn eine etwas stärkere Welle und er wurde mitgetragen. Das Meer hatte den kleinen Krebs wieder. Ich selbst ging nach einer halben Stunde zurück ins Hotel um beim Abendessen auf der Terrasse diesen Tag ausklingen zu lassen. Es näherte ein neuer Tag mit zahlreichen Überraschungen da auf der Insel auf der ich mich vor einigen Jahren befunden hatte kein Tag wie der andere war. Es war ein totales Abenteuer voller Faszination, Staunen und Entdeckungen. Ja es war eine ganz besondere Insel. Ein pures Erlebnis. Lassen sie uns gemeinsam diese Insel entdecken. Ich freue mich wenn sie mich begleiten und ich ihnen von der Faszination dieser Insel und meines Urlaubs den ich vor drei Jahren gemacht habe, berichten kann.

Fortsetzung folgt…..

 

SCHATTEN

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Ein Essay von Markus Neuner ©2017

Schatten, das ist das Dunkel zu dem man sich flüchtet wenn es schon so heiß ist das wir es nicht mehr aushalten unter der Sonne. Ich habe mir deshalb einen schattigen Platz gesucht doch auch dort gab es keinen Wind. Der Wind, der die Sonnenstrahlen mit auf seine Reine nimmt, lässt mich auf ein wenig Abkühlung vergeblich warten. So saß ich zwar im Schatten aber auch wo ich hin trat war der Sand unheimlich heiß. So heiß er auch war, versuchte ich die Stimmung zu genießen. Die Landschaft war so aufregend, atemberaubend, faszinierend schön das es kaum je zu beschreiben möglich ist. Statt sie zu fotografieren beschloss ich den Zeilen freien Lauf zu lassen und ihnen, lieber Leserinnen und Leser, es ganz einfach zu erzählen. Damit sie ein Bild davon bekommen können was ich gesehen habe. Kaum jemand vermochte zu beschreiben wie attraktiv die Landschaft war. Das Meer war einigermaßen ruhig doch die Gewalten wurden sichtbar durch die Wellen die auf dem Sand aufschlugen und zerbrachen. Das Geräusch das bei diesem Aufprall entstand war wie ein Faustschlag. Ja das waren die Naturgewalten die lebendig wurden. Wenn ein stärkerer Windstoß den Boden des heißen Sandes streifte, konnte man ein Zusammenspiel der Kräfte sehen die wie ein Tanz aussah. Der Sand wurde zu einem leichten Sturm der sich aufrichtete und man konnte beobachten wie es ihn hin und herschleuderte. Ich hatte einen leicht salzigen Geruch in der Nase. Es war der typische Geruch des Meeres den ich schon so lange vermisst habe. Plötzlich wurde der Wind schwächer und der Sand legte sich wieder bis in einem Moment völlige Ruhe eingekehrt war. Immer wieder zerbrachen die gewaltigen Wellen am Strand auf und brachte mir dadurch einen kleinen aber feinen frischen Wind der erfrischend war. Auch die Sonne legte sich immer tiefer da es schön langsam Abend wurde. Die Stimmung wurde trüber und es bildete sich am Horizont ein Farbenspiel das unbeschreiblich war. Ein Farbenspiel aus rot-rosa und orangen Tönen kündigten das Ende des Tages an. Ich freute mich schon sehr auf den nächsten Tag.

Fortsetzung folgt…..