SCHATTEN

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Ein Essay von Markus Neuner ©2017

Schatten, das ist das Dunkel zu dem man sich flüchtet wenn es schon so heiß ist das wir es nicht mehr aushalten unter der Sonne. Ich habe mir deshalb einen schattigen Platz gesucht doch auch dort gab es keinen Wind. Der Wind, der die Sonnenstrahlen mit auf seine Reine nimmt, lässt mich auf ein wenig Abkühlung vergeblich warten. So saß ich zwar im Schatten aber auch wo ich hin trat war der Sand unheimlich heiß. So heiß er auch war, versuchte ich die Stimmung zu genießen. Die Landschaft war so aufregend, atemberaubend, faszinierend schön das es kaum je zu beschreiben möglich ist. Statt sie zu fotografieren beschloss ich den Zeilen freien Lauf zu lassen und ihnen, lieber Leserinnen und Leser, es ganz einfach zu erzählen. Damit sie ein Bild davon bekommen können was ich gesehen habe. Kaum jemand vermochte zu beschreiben wie attraktiv die Landschaft war. Das Meer war einigermaßen ruhig doch die Gewalten wurden sichtbar durch die Wellen die auf dem Sand aufschlugen und zerbrachen. Das Geräusch das bei diesem Aufprall entstand war wie ein Faustschlag. Ja das waren die Naturgewalten die lebendig wurden. Wenn ein stärkerer Windstoß den Boden des heißen Sandes streifte, konnte man ein Zusammenspiel der Kräfte sehen die wie ein Tanz aussah. Der Sand wurde zu einem leichten Sturm der sich aufrichtete und man konnte beobachten wie es ihn hin und herschleuderte. Ich hatte einen leicht salzigen Geruch in der Nase. Es war der typische Geruch des Meeres den ich schon so lange vermisst habe. Plötzlich wurde der Wind schwächer und der Sand legte sich wieder bis in einem Moment völlige Ruhe eingekehrt war. Immer wieder zerbrachen die gewaltigen Wellen am Strand auf und brachte mir dadurch einen kleinen aber feinen frischen Wind der erfrischend war. Auch die Sonne legte sich immer tiefer da es schön langsam Abend wurde. Die Stimmung wurde trüber und es bildete sich am Horizont ein Farbenspiel das unbeschreiblich war. Ein Farbenspiel aus rot-rosa und orangen Tönen kündigten das Ende des Tages an. Ich freute mich schon sehr auf den nächsten Tag.

Fortsetzung folgt…..

 

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Stefan Zweig, ein echter Europäer (Portrait)

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Des geistigen Menschen höchste Leistung ist immer Freiheit. Freiheit von den Menschen, Freiheit von den Meinungen, Freiheit von den Dingen, Freiheit nur zu sich selbst.

Stefan Zweig (1881-1942)


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Markus Neuner über seinen Lieblingsschriftsteller

„Stefan Zweig war einer der damals und heute immer noch meistgelesenen Schriftstellern der Welt. Er zählte neben Hermann Hesse, Thomas Mann und Rainer Maria Rilke zu einer der bedeutendsten Autoren des 20.Jahrhunderts. Zweig war ein überzeugter Europäer und wünschte sich damals schon eine Gemeinschaft wie wir sie heute mit der EU kennen. Doch das diese Staatengemeinschaft langsam aber sicher zu Bröckeln beginnt lässt uns nur vermuten was am Ende übrig bleibt: Der Blick in eine neue Zeit. Ich glaube das wir alle lernen müssen mit der Zeit in der wir jetzt leben, umzugehen. Das ist nicht leicht aber ich wünsche mir kein Europa in der es keinen Frieden gibt. Wenn man sagt das die Mächte gespalten sind frage ich mich was eigentlich der Begriff „Macht“ ist? Ich werde es euch sagen: Macht ist eine Vorspiegelung falscher Tatsachen. Was ist aber wenn die Macht als starke Hand zu mächtig wird. Dann haben wir in Europa eine veränderte Situation. Noch einmal gesagt: Ich möchte in keinem Europa leben in dem es keinen Frieden gibt. Denn die größte Sicherheit die der Mensch auf Erden besitzt kann nur der Friede sein. Friede ist der Garant für alle Stabilität und verhindert jede noch so große Störung. Friede ist der Garant der sich niemals schlafen legt sondern nur auf die Lauer um die Geschehnisse in der Welt zu beobachten. Der Friede ist ein übergroßes Symbol. Wir dürfen nicht wanken unermüdlich und ständig am Weltfrieden zu arbeiten. Arbeiten wir also immerwährend daran. Herzlichen Dank.“ (m.n.)

Das große Thema Sicherheit

Wo ist es hin, das kleine aber doch so große Wörtchen, Sicherheit. Ach könne ich doch nur etwas mehr Sicherheit genießen. Die wir uns so sehr wünschen aber uns keiner wirklich geben, geschweige denn, vermitteln kann. Weil die Mächte nicht mehr genug Macht besitzen um Kontrolle auszuüben. Macht, was ist das eigentlich. Was gibt uns das Gefühl unter ständiger Kontrolle zu stehen. Wenn dem so wäre käme es einer Diktatur gleich die an Boshaftigkeit nicht zu überbieten wäre. Das wäre dann die totalitäre Kontrolle die der Staat gegenüber seinen Bürgern ausübt. Wir befinden uns mitten in der Zukunft und spüren das Drängen und das Ziehen der Menschen an jeder Ecke egal wo wir uns auf der Welt befinden. Den Begriff Zeit gibt es im herkömmlichen Sinne schon lange nicht mehr da die Uhren längst anders gehen. Die Zeiten in denen Zeit noch eine große Rolle im Leben der Menschen gespielt hat, ist verschwunden. Nur wenige haben noch ein echtes Zeitgefühl und wirklich Zeit. Zeit verborgen in einem so großen Raum voller Menschen, die versucht herauszukommen und sich wieder mehr Raum zu verschaffen denkt gar nicht daran zu schreiben. Die Menschen würden zwar eine Minute lang still sein aber dann wieder ihrer Beschäftigung nachgehen. Was ist wenn man die Zeit anstarrt. Wenn man wieder mehr Achtsamkeit und Bedacht auf die heutige Zeit nimmt in der wir alle leben müssen und leben wollen. Ich schreibe jetzt bewusst keine Fragezeichen weil das im Endeffekt keine Fragen sind. Es stellt nur Tatsachen in den Raum. Vergessen wir uns wenn wir die Zeit vergessen. Verlieren wir unser Gedächtnis nur deshalb weil wir auf die Zeit vergessen. Alles eine Frage nach dem Warum. Wo ist die Zeit hin in der es noch ein Gefühl von Sicherheit gab. Heute leben die Menschen in Angst es könnte etwas passieren und auch die größte Sicherheit die man ihnen durch die Polizei vermittelt würde keine endgültige Sicherheit bedeuten weil die Menschen erst dann wieder ruhiger werden wenn sie sich wieder mehr Zeit nehmen denn sie ist die absolute Sicherheit die der Mensch haben kann. Ich glaube fest daran, dass es kein Bauchgefühl braucht um die Zeit wieder in den Mittelpunkt zu richten. Nein wenn wir wieder ein Miteinander pflegen das uns allen gut tut, wird auch die Zeit wieder ein großes Stück in unserem Herzen allgegenwärtig sein.



Ist Patriotismus gefährlich? Stefan Zweig hat in seinen Buch „Die Welt von Gestern“ den Patriotismus von 1914 im Vergleich zu 1939 eindrucksvoll beschrieben. Wo man 1914 sicher war das es nie zum Krieg kommen würde war das Europa von 1939 schon auf Grund seines damaligen Patriotismus fest davon überzeugt das es zu einem Krieg kommen wird. Weil es im Endeffekt nur eine Macht und ein Ziel gab das die Massen in einen Rauschzustand versetzt und am Ende bewegt hat. Punkt. Deshalb ist Patriotismus so gefährlich. Danke
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Macht ist die Vorspiegelung falscher Tatsachen. Ich möchte in keinem Europa leben, in dem es keinen Frieden gibt. Denn die größte Sicherheit die der Mensch auf Erden besitzt kann nur der Friede sein. Friede ist der Garant für alle Stabilität und verhindert jede noch so große Störung. Friede ist der Garant der sich nie schlafen legt sondern nur auf die Lauer um die Geschehnisse in der Welt zu beobachten. Der Friede ist ein übergroßes Symbol.
Markus Neuner
Dieser Text wurde auf Fehler gemäß der Neuen Deutschen Rechtschreibung korrigiert. Text©Markus Neuner 2016

Ein Gefühl von Sicherheit (Gedanke)

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Doch das diese Staatengemeinschaft langsam aber sicher zu Bröckeln beginnt lässt uns nur vermuten was am Ende übrig bleibt: Der Blick in eine neue Zeit. Ich glaube das wir alle lernen müssen mit der Zeit in der wir jetzt leben, umzugehen. Das ist nicht leicht aber ich wünsche mir kein Europa in der es keinen Frieden gibt. Wenn man sagt das die Mächte gespalten sind frage ich mich was eigentlich der Begriff „Macht“ ist? Ich werde es euch sagen: Macht ist eine Vorspiegelung falscher Tatsachen. Was ist aber wenn die Macht als starke Hand zu mächtig wird. Dann haben wir in Europa eine veränderte Situation. Noch einmal gesagt: Ich möchte in keinem Europa leben in dem es keinen Frieden gibt. Denn die größte Sicherheit die der Mensch auf Erden besitzt kann nur der Friede sein. Friede ist der Garant für alle Stabilität und verhindert jede noch so große Störung. Friede ist der Garant der sich nie schlafen legt sondern nur auf die Lauer um die Geschehnisse in der Welt zu beobachten. Der Friede ist ein übergroßes Symbol. Wir dürfen nicht wanken unermüdlich und ständig am Weltfrieden zu arbeiten. Arbeiten wir also immerwährend daran. Herzlichen Dank.“ (m.n.)

Markus Neuner

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Ich möchte in keinem Europa leben, in dem es keinen Frieden gibt.

Macht ist die Vorspiegelung falscher Tatsachen

Markus Neuner