Schatten 2

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Schatten Teil 2

Essay von Markus Neuner

Langsam begann es Abend zu werden und die erdrückende Hitze wurde etwas leichter und kühler die Luft. Obwohl die Trockenheit das Klima beherrschte, was der Wind etwas frischer. Ein paar kleine harmlose Wolken tauchten am Abendhimmel auf und bedeckten ab und zu die Sonne. Es begann sich am Horizont ein Farbenspektrum von einzigartiger Schönheit zu entwickeln. Die Stimmung war gewaltig. Rot-rosa-orange-violette. Das Meer wurde ruhig und seine Wellen klatschten nur noch ganz sanft am Strand auf so das sie fast nicht mehr zu hören waren. Die Leute am Strand packten ihre Sachen zusammen und marschierten in Gruppen, manche aber auch alleine zu ihren Hotels zurück. Ich selbst kehrte nicht gleich zurück sondern genehmigte mir noch einen ausgedehnten Abendspaziergang am Strand. Ich tauchte meine Füße ein klein wenig in den Sand ein die plötzlich von Wasser umspült, ganz und gar sauber gewaschen waren. Plötzlich entdeckte ich eine Muschel am Strand die etwas vergraben war. Sie war etwas größer als gewöhnlich. Sie begann sich zu bewegen und bekam auf einmal Beine. Ich erschrak etwas wusste aber sofort wer in dieser Muschel wohnte. Es war ein Einsiedlerkrebs. Er versuchte mit seinem schweren Haus ins Meer zu kommen in der Hoffnung das ihn die Welle mitnahm. Da er statt mitgenommen immer wieder umspült wurde, stellte ich fest das seine Muschel eher Balast als Behausung war. Hätte ich ihn aufgehoben hätte mich seine Schere erwischt und nicht mehr losgelassen. Plötzlich erfasste ihn eine etwas stärkere Welle und er wurde mitgetragen. Das Meer hatte den kleinen Krebs wieder. Ich selbst ging nach einer halben Stunde zurück ins Hotel um beim Abendessen auf der Terrasse diesen Tag ausklingen zu lassen. Es näherte ein neuer Tag mit zahlreichen Überraschungen da auf der Insel auf der ich mich vor einigen Jahren befunden hatte kein Tag wie der andere war. Es war ein totales Abenteuer voller Faszination, Staunen und Entdeckungen. Ja es war eine ganz besondere Insel. Ein pures Erlebnis. Lassen sie uns gemeinsam diese Insel entdecken. Ich freue mich wenn sie mich begleiten und ich ihnen von der Faszination dieser Insel und meines Urlaubs den ich vor drei Jahren gemacht habe, berichten kann.

Fortsetzung folgt…..

 

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SCHATTEN

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Ein Essay von Markus Neuner ©2017

Schatten, das ist das Dunkel zu dem man sich flüchtet wenn es schon so heiß ist das wir es nicht mehr aushalten unter der Sonne. Ich habe mir deshalb einen schattigen Platz gesucht doch auch dort gab es keinen Wind. Der Wind, der die Sonnenstrahlen mit auf seine Reine nimmt, lässt mich auf ein wenig Abkühlung vergeblich warten. So saß ich zwar im Schatten aber auch wo ich hin trat war der Sand unheimlich heiß. So heiß er auch war, versuchte ich die Stimmung zu genießen. Die Landschaft war so aufregend, atemberaubend, faszinierend schön das es kaum je zu beschreiben möglich ist. Statt sie zu fotografieren beschloss ich den Zeilen freien Lauf zu lassen und ihnen, lieber Leserinnen und Leser, es ganz einfach zu erzählen. Damit sie ein Bild davon bekommen können was ich gesehen habe. Kaum jemand vermochte zu beschreiben wie attraktiv die Landschaft war. Das Meer war einigermaßen ruhig doch die Gewalten wurden sichtbar durch die Wellen die auf dem Sand aufschlugen und zerbrachen. Das Geräusch das bei diesem Aufprall entstand war wie ein Faustschlag. Ja das waren die Naturgewalten die lebendig wurden. Wenn ein stärkerer Windstoß den Boden des heißen Sandes streifte, konnte man ein Zusammenspiel der Kräfte sehen die wie ein Tanz aussah. Der Sand wurde zu einem leichten Sturm der sich aufrichtete und man konnte beobachten wie es ihn hin und herschleuderte. Ich hatte einen leicht salzigen Geruch in der Nase. Es war der typische Geruch des Meeres den ich schon so lange vermisst habe. Plötzlich wurde der Wind schwächer und der Sand legte sich wieder bis in einem Moment völlige Ruhe eingekehrt war. Immer wieder zerbrachen die gewaltigen Wellen am Strand auf und brachte mir dadurch einen kleinen aber feinen frischen Wind der erfrischend war. Auch die Sonne legte sich immer tiefer da es schön langsam Abend wurde. Die Stimmung wurde trüber und es bildete sich am Horizont ein Farbenspiel das unbeschreiblich war. Ein Farbenspiel aus rot-rosa und orangen Tönen kündigten das Ende des Tages an. Ich freute mich schon sehr auf den nächsten Tag.

Fortsetzung folgt…..

 

Ich bin Christ und kein Menschenfeind

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Essay von Markus Neuner
I am a Christian and not a human enemy
Das Glück findet man nicht einfach mal so eben auf der Straße. Lass es zu das es dich findet. Das sagte ich zu einem Freund von mir, der mich einmal gefragt hatte. Ich selber habe lange über diesen einen Satz nachgedacht denn es war ein Satz, der mich so schnell nicht mehr losgelassen. Mein Freund antwortete mir auf meinen Satz: “Wenn ich dich frage wo man es findest würde und du sagst zu mir das man es nicht einfach mal eben so auf der Straße finden kann, wo soll man es dann finden?”. Er glaubte nicht so recht daran, dass ihn er das wahre Glück bereits gefunden hatte, weil es ihn gefunden hat. Verstehen sie was ich damit sagen will. Ich glaube sie verstehen. Was hat aber jetzt dieses Glück über das ich schreibe mit dem zu tun das ich Christ und kein Menschenfeind bin. Hatte ich das Glück das ich die richtigen Leute treffen konnte oder an was liegt das das ich einfach ein guter Mensch bin. Viele Menschen sind gute Menschen, auch wenn sie es nicht gleich auf Anhieb wissen oder spüren aber viele die wir als eher schlecht bewerten sind gute Menschen. Gute Menschen erwachsen aus der Gnade daran das sie gut sind. Gut zu sich selber und gut zu anderen. Nur wer gut ist zu sich selber und sich mit Respekt behandelt wird auch mit seinen Mitmenschen, die er kennt, schätzen. Das ist ein wunderschönes Gefühl. “Hat das was damit zu tun das du ein Christ bist?” fragte mich mein Freund. Er fragte mich auch was dieses “Christ sein” bedeutet. Ich konnte ihm keine Antwort auf die Frage nach diesem “Christ sein” geben aber ich war davon überzeugt, das es keinen Unterschied macht wer oder wie wir sind sondern was wir selber gelernt haben. Im Grunde zählt doch nur eines im Leben. Das wir alle miteinander Menschen sind und darauf kommt es an. Glauben sie nicht? Ich glaube fest daran das wir alle zusammengehören. Einmal fragte mich ein junger Mann auf der Straße “Warum sagt man immer das es kleine oder große Menschen gibt?”. Er sah mich etwas traurig an, da er ein wenig kleiner war als manche. Ich antwortete ihm das es keinen Unterschied macht wie groß man ist. Auch wenn du noch klein bist kannst du groß sein und das macht dich zu einem ganz ganz wertvollen Menschen. “Aber meine Mama hat zu mir einmal gesagt, das ich noch wachsen muss aber an was denn?”. fragte er mich. “Du kannst genügend Kraft ganz ganz stark zu sein. Du musst nur an dich selber glauben. Umso stärker zu glaubst umso stärker bist du.” sagte ich ihm. “Aber wirst du das nicht mit der Zeit sein?” fragte er mich. “Was hindert dich daran es zu sein?” begann ich meine Gegenfrage. Ich sagte wie der kleine Junge, der vorher etwas traurig war mit der Zeit immer größer und stärker wurde und das machte mich sehr stolz. Weil ich ihm ganz persönlich etwas mit auf den Weg konnte von dem er lernen konnte. Er lernte stark zu sein.
Also.
Sei auch Du stark.
MARKUS NEUNER

You can not just find happiness on the street. Leave it to that it finds you. I said to a friend of mine who had once asked me. I myself have long thought about this one sentence because it was a sentence, which did not let me go so quickly. My friend replied to my sentence: „If I ask you where you would find it and you say to me that you can not just find it on the street, where can you find it?“. He did not really believe that he had already found the true happiness because he found it. Understand what I mean by that. I believe they understand. But what now has this happiness about which I am writing with that I am a Christian and not a human enemy. I had the luck that I could meet the right people or at what lies that I am simply a good person. Many people are good people, even if they do not know or feel it right away, but many of them we think are bad people. Good people grow out of the grace that they are good. Good to yourself and good to others. Only those who are good to themselves and treated with respect will also cherish with their fellows whom he knows. This is a wonderful feeling. „Does that have anything to do with being a Christian?“ My friend asked me. He also asked me what this „being a Christian“ means. I could not give him an answer to the question of this „Christian“ but I was convinced that it makes no difference who or what we are but what we have learned ourselves. Basically, there is only one thing in life. We all are human beings and that is what matters. Do not you believe? I firmly believe that we all belong together. Once a young man asked me in the street „Why do you always say that there are small or big people?“. He looked at me a little sadly, as he was a little smaller than some. I told him that it makes no difference how big one is. Even if you’re small, you can be great and that makes you a very valuable person. „But my mom told me once that I still have to grow but what?“ He asked me. „You can have enough strength quite strong. You just have to believe in yourself. The stronger you are, the stronger you are, „I told him. „But will not you be with the time?“ He asked me. „What hinders you from it?“ I began to question my opponents. I said as the little boy, who was a bit sad before, grew bigger and bigger and that made me very proud. Because I was able to teach him something about the way he could learn. He learned to be strong.


So.

Be strong, too.

MARKUS NEUNER