Soll es in Zukunft nur noch Arbeitslosigkeit auf Befristung geben?

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Ein Statement von Markus Neuner (SPÖ) 

„Das der/die Arbeitsuchende nach einiger Zeit immer weniger Arbeitslosengeld bekommen soll weil anscheinend viele Arbeitsuchende Menschen so uninteressiert und sich nicht engagieren eine Arbeit zu finden muss richtiggestellt werden. Man darf nicht alle Arbeitsuchenden Menschen in ein und denselben Topf werfen. Man muss unterscheiden zwischen echtem und unechtem Interesse. Ich verstehe auch nicht warum ein so reiches Land wie Österreich auf einmal von Beschränkungen spricht.
Ich habe mich vor kurzem auf der Homepage des Parlaments zum Erweiterten Begutachtungsverfahren des Arbeitsmarkt-Finanzierungsgesetzes in einer Stellungnahme geäußert und möchte nur dazu festhalten:
Wenn der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer, zum Beispiel, sechs Monate ununterbrochen Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt hat dann sollte der Arbeitsuchende genau diese sechs-monatige Frist zur Arbeitsuche erhalten. Erst nach dieser Frist sollte das Arbeitslosengeld gekürzt werden dürfen. Das wäre meiner Ansicht nach eine sinnvolle Lösung aber bitte was ist schon sinnvoll.

Sprich man denkt nicht nur an die Mehrheit sondern auch an die Minderheit und somit an Alle.

Fakt ist das eines der Politik immer klar sein muss. Sinnvoll ist immer nur die Meinung der Bürgerinnen und Bürger, die ihre Politiker wählt damit sie sie vertreten. Was ist der Unterschied zwischen einer echten und einer unechten Vertretung?
Eine echte Vertretung nach Außen wird gelebt durch die demokratische Arbeit zum Wohl der Menschen im Land. Sprich man denkt nicht nur an die Mehrheit sondern auch an die Minderheit und somit an Alle. Unechte Politik lügt und bewirkt genau das Gegenteil, nämlich eine Spaltung der Gesellschaft die ihrer politischen Vertretung im Parlament nicht mehr vertraut. Das ist meine Meinung. Herzlichen Dank für die weiteren Statements.“ (m.n.)
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