Über den Überfluss und die Nachhaltigkeit

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Ich beschäftige mich momentan sehr intensiv mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit und habe deshalb ein wenig im Duden recherchiert. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wurde erstmals 1915 im Duden erwähnt. Es war die Zeit rund um den Ersten Weltkrieg. Die Jahre wiegten sehr schwer. Die Menschen hatten wenig bis gar nichts. Man musste mit den Ressourcen leben die vorhanden waren und man war in den Zeiten des Krieges enorm sparsam um ja nichts zu verschwenden. Heute leben wir im Überfluss an Rohstoffen und wollen dennoch auch Nachhaltigkeit setzen.
Dazu habe ich einen Gedanken ausgearbeitet den ich euch nun präsentieren möchte:
Der Überfluss verdrängt die Nachhaltigkeit. Um nachhaltig zu leben müssen wir aufhören geizig zu sein. Was wäre wenn der Überfluss die Nachhaltigkeit regieren würde? Kann er das überhaupt? Um überhaupt auf Nachhaltigkeit zu setzen müssen wir mit Ressourcen verantwortungsvoll umgehen. Wenn der Überfluss die Nachhaltigkeit regieren würde, würde eine derartige Kontrolle entstehen das man keinen rechten Überblick mehr hätte und alles was praktisch nicht mehr kontrolliert werden kann, ist im Überfluss vorhanden. Geld, zum Beispiel, ist im Überfluss vorhanden doch gibt es Systeme die auf ihren Geldern sitzen bleiben und anfangen wollen zu sparen was praktisch unmöglich ist. Im Überfluss versuchen groß zu sparen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Die Rechnung würde nie aufgehen. Doch auch im Überfluss stellt sich immer die Frage wieviel vorhanden ist. Man muss sich deshalb immer auch wenn man nachhaltiger leben möchte einen Überblick verschaffen über die Ressourcen die man nutzen kann und sich fragen was brauche ich und wieviel. Es gibt ein perfektes Wort für Nachhaltigkeit. Teilen. Wenn wir anfangen die Ressourcen die uns zur Verfügung stehen auf der Welt gerechter und fairer zu verteilen werden auch die Länder die in den Genuss des Überflusses kommen möchten bald soweit sein da sie soviel haben wie wir. Ich spreche jetzt von den Ressourcen Europas. Wir haben wirklich mehr als genug und sollten anfangen unsere Ressourcen an andere weiterzugeben.
Wir haben die Möglichkeit die Kräfte zu nützen: Wind, Sonne, Wasser, Erde. Nützen wir die Kräfte aller auf der Welt vorhandenen Mittel und geben wir sie an andere weiter.
Ich möchte mich bei allen Unternehmen von Herzen bedanken die ihre Kräfte bereits jetzt einsetzen um sie für andere zugänglich zu machen. Nützen wir den Überfluss um ihn für die Nachhaltigkeit zu öffnen.
Herzlichen Dank und Alles Liebe
Ihr Markus Neuner
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Schatten 2

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Schatten Teil 2

Essay von Markus Neuner

Langsam begann es Abend zu werden und die erdrückende Hitze wurde etwas leichter und kühler die Luft. Obwohl die Trockenheit das Klima beherrschte, was der Wind etwas frischer. Ein paar kleine harmlose Wolken tauchten am Abendhimmel auf und bedeckten ab und zu die Sonne. Es begann sich am Horizont ein Farbenspektrum von einzigartiger Schönheit zu entwickeln. Die Stimmung war gewaltig. Rot-rosa-orange-violette. Das Meer wurde ruhig und seine Wellen klatschten nur noch ganz sanft am Strand auf so das sie fast nicht mehr zu hören waren. Die Leute am Strand packten ihre Sachen zusammen und marschierten in Gruppen, manche aber auch alleine zu ihren Hotels zurück. Ich selbst kehrte nicht gleich zurück sondern genehmigte mir noch einen ausgedehnten Abendspaziergang am Strand. Ich tauchte meine Füße ein klein wenig in den Sand ein die plötzlich von Wasser umspült, ganz und gar sauber gewaschen waren. Plötzlich entdeckte ich eine Muschel am Strand die etwas vergraben war. Sie war etwas größer als gewöhnlich. Sie begann sich zu bewegen und bekam auf einmal Beine. Ich erschrak etwas wusste aber sofort wer in dieser Muschel wohnte. Es war ein Einsiedlerkrebs. Er versuchte mit seinem schweren Haus ins Meer zu kommen in der Hoffnung das ihn die Welle mitnahm. Da er statt mitgenommen immer wieder umspült wurde, stellte ich fest das seine Muschel eher Balast als Behausung war. Hätte ich ihn aufgehoben hätte mich seine Schere erwischt und nicht mehr losgelassen. Plötzlich erfasste ihn eine etwas stärkere Welle und er wurde mitgetragen. Das Meer hatte den kleinen Krebs wieder. Ich selbst ging nach einer halben Stunde zurück ins Hotel um beim Abendessen auf der Terrasse diesen Tag ausklingen zu lassen. Es näherte ein neuer Tag mit zahlreichen Überraschungen da auf der Insel auf der ich mich vor einigen Jahren befunden hatte kein Tag wie der andere war. Es war ein totales Abenteuer voller Faszination, Staunen und Entdeckungen. Ja es war eine ganz besondere Insel. Ein pures Erlebnis. Lassen sie uns gemeinsam diese Insel entdecken. Ich freue mich wenn sie mich begleiten und ich ihnen von der Faszination dieser Insel und meines Urlaubs den ich vor drei Jahren gemacht habe, berichten kann.

Fortsetzung folgt…..

 

SCHATTEN

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Ein Essay von Markus Neuner ©2017

Schatten, das ist das Dunkel zu dem man sich flüchtet wenn es schon so heiß ist das wir es nicht mehr aushalten unter der Sonne. Ich habe mir deshalb einen schattigen Platz gesucht doch auch dort gab es keinen Wind. Der Wind, der die Sonnenstrahlen mit auf seine Reine nimmt, lässt mich auf ein wenig Abkühlung vergeblich warten. So saß ich zwar im Schatten aber auch wo ich hin trat war der Sand unheimlich heiß. So heiß er auch war, versuchte ich die Stimmung zu genießen. Die Landschaft war so aufregend, atemberaubend, faszinierend schön das es kaum je zu beschreiben möglich ist. Statt sie zu fotografieren beschloss ich den Zeilen freien Lauf zu lassen und ihnen, lieber Leserinnen und Leser, es ganz einfach zu erzählen. Damit sie ein Bild davon bekommen können was ich gesehen habe. Kaum jemand vermochte zu beschreiben wie attraktiv die Landschaft war. Das Meer war einigermaßen ruhig doch die Gewalten wurden sichtbar durch die Wellen die auf dem Sand aufschlugen und zerbrachen. Das Geräusch das bei diesem Aufprall entstand war wie ein Faustschlag. Ja das waren die Naturgewalten die lebendig wurden. Wenn ein stärkerer Windstoß den Boden des heißen Sandes streifte, konnte man ein Zusammenspiel der Kräfte sehen die wie ein Tanz aussah. Der Sand wurde zu einem leichten Sturm der sich aufrichtete und man konnte beobachten wie es ihn hin und herschleuderte. Ich hatte einen leicht salzigen Geruch in der Nase. Es war der typische Geruch des Meeres den ich schon so lange vermisst habe. Plötzlich wurde der Wind schwächer und der Sand legte sich wieder bis in einem Moment völlige Ruhe eingekehrt war. Immer wieder zerbrachen die gewaltigen Wellen am Strand auf und brachte mir dadurch einen kleinen aber feinen frischen Wind der erfrischend war. Auch die Sonne legte sich immer tiefer da es schön langsam Abend wurde. Die Stimmung wurde trüber und es bildete sich am Horizont ein Farbenspiel das unbeschreiblich war. Ein Farbenspiel aus rot-rosa und orangen Tönen kündigten das Ende des Tages an. Ich freute mich schon sehr auf den nächsten Tag.

Fortsetzung folgt…..