Irrelevant aber vielleicht schon bald Realität

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Liebe Leserinnen und Leser,

was für die österreichische Bundesregierung derzeit noch irrelevant erscheint könnte aber schon bald zur Realität werden. Meiner Ansicht nach kann man nämlich nicht von Arbeitslosen verlangen das sie arbeitswillig und engagiert sind, die Regierung selbst aber Stillstand vorlebt und sagt das sie arbeitswillig wäre. Das kommt mir irgendwie spanisch vor. Vielleicht ist es aber auch irgendwie alles nur grobe Einbildung. Denn in Zeiten großer Terrorgefahr, die auch jetzt Österreich erreicht hat, sollte die Regierung für die Sicherheitspolitik arbeiten. Kann man hier von Fahrlässigkeit sprechen wenn gar nichts mehr geht? Ich kann mir ehrlich gesagt keinen rechten Reim mehr darauf machen wie man sich Politik in Österreich überhaupt noch vorstellt. Ein ganzes Land wird seinem eigenen Schicksal überlassen weil man glaubt das eh alles von selber läuft. Doch braucht nicht nur die öffentliche Hand Unterstützung sondern auch die Wirtschaft. Es ist endlich an der Zeit die Unternehmen zu entlasten und am einem Programm für die Zukunft zu arbeiten. Doch wenn es weiter geht, gibt es bald keine Zukunft mehr und das darf man nicht riskieren. Bundeskanzler Christian Kern hat seinen Plan A für Österreich vorgestellt. Dieser Plan kostet sehr viel Geld aber Geld das für die Zukunft investiert ist und nicht nur sinnvoll sondern auch für Generationen sicher ist. Wichtig ist das wir die Zukunft nicht einfach so her schenken sondern von Generation zu Generation weitergeben. Die Zukunft, liebe Leserinnen und Leser, kann  nicht vererbt werden. Sie wird gestaltet von den Menschen mit der Zeit und dann wenn es Zeit ist an die nächste Generation übergeben und weitergegeben.  Ich glaube das die Regierung für Österreich nur ein zentrales Ziel zu verfolgen hat, nämlich Politik für Generationen zu machen.

Politik von Generationen für Generationen. Denn die Generationen gestaltet die Zukunft.

Nicht was vorher wichtig war sondern was heute wichtig ist wird für morgen wertvoll sein. Denn was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen, sagt eine alte Volksweisheit. Was Österreich braucht ist eine starke Hand die dieses Land in die Zukunft führen kann. Das Problem ist das der gegenwärtigen Politik nicht die Themen ausgehen, sondern die Ideen. Wenn ein Thema auf dem Tisch liegt, bespricht man es eine Zeit lang um es dann wieder in den Papierkorb zu katapultieren. Doch mit jedem Vorschlag der neu auf Papier kommt und dann einfach wieder in den Papierkorb wandert, kann man keine Zukunft gestalten.

Politik selbst darf keine Baustelle sein an der, wenn das Geld knapp ist, nicht mehr weiter gebaut werden kann. Sie muss ein festes Gerüst, sprich eine Säule haben auf der alles begründet worden ist.

Politik selbst darf keine Baustelle sein an der, wenn das Geld knapp ist, nicht mehr weiter gebaut werden kann. Sie muss ein festes Gerüst, sprich eine Säule haben auf der alles begründet worden ist. Doch die Zukunft allein kann nicht nur auf einer einzigen Säule stehen. Jedes Thema muss so in seine Einzelteile passen wie ein Puzzle das man zusammensetzt. Erst dann wenn das Puzzle fertig ist. kann man es betrachten und sagen: Ja das passt. Vorher nicht. Wenn man nur halb fertig ist dann sieht man keinen Zusammenhang.

Du hast buchstäblich keine Vorstellung davon wie es sich entwickeln soll und wie es ausschaut. Du hast aber eine genaue Vorstellung von dem wo der Weg hinführt und du siehst zwar das Ziel aber wenn du irgendwann den Faden wieder verlierst weil du aufgehört hast an deinem Puzzle zu arbeiten dann dauert es ewig. Die Zeit vergeht.

Keine Vorstellung kann ewig dauern. Das meine ich jetzt nicht nur in Verbindung mit unserem Vorstellungen im Kopf sondern auch die Vorstellungen im Theater. Wenn ein Theaterstück jede halbe Stunde eine Pause machen würde und es dauert aber zwei Stunden dann würden die Zuschauer irgendwann aufstehen und gehen weil es nicht mehr interessant ist.

Man darf nicht müde werden. Sonst wäre es sinnlos weiterzumachen. Wenn man müde wird sollte man das zugeben aber ob man es sich politisch leisten kann ist eine andere Frage.

Keine Vorstellung dauert ewig. Doch irgendwann wirst du zu müde, wenn sie zu lange dauert.

Ich wünsche uns allen viel Kraft und Durchhaltevermögen in nächster Zeit.

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Herzlichst Ihr Markus Neuner

Markus Neuner (*1986 in Innsbruck) ist österreichischer Schauspieler und Essayist.

 

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Was wir uns von Donald Trump erwarten können

Amerikas Zukunft mit Donald Trump

 und wo bleibt Europa?donald-j-trump-1271634_960_720Das ist Donald J. Trump. Amerikas neuer Präsident.

Liebe Leserinnen und Leser,

eines dürfte klar sein. Der neue amerikanische Präsident Donald J. Trump ist ein Mann mit zwei Gesichtern. Ob er mehrere Gesichter hat, wird sich im Laufe der Zeit herauskristallisieren. Jedenfalls hat nicht nur Amerika viel zu erwarten sondern auch Europa und der Rest der Welt. In seiner Antrittsrede hatte Trump betont das er den Amerikanern ihr Amerika zurückgeben wolle und das Amerika zuerst kommt. Noch vor seiner Angelobung hatte Trump die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf für ihre Ausländerpolitik kritisiert. Trump sagte in seinem Wahlkampf auch das er die Zuwanderung in Amerika gänzlich stoppen will. Ob es überhaupt möglich ist Amerika für den Rest der Welt gänzlich unattraktiv zu machen, berge auch eine Gefahr für die Import und Exportwirtschaft. Wie geht das zusammen wenn zwar aus Amerika laufend Importe nach Europa kommen aber Europa keine Produkte mehr exportieren darf? Eines dürfte fest stehen: Das Handelsabkommen TTIP steht auf wackeligen Beinen wenn Trump nicht weiter verhandeln will. Die Welt kann nicht alleine funktionieren. Sie braucht die Zusammenarbeit aller Kontinente um die Entwicklungsarbeit und die Weltwirtschaft zu stärken. Interessant ist auch wie sich Amerika insgesamt in den nächsten Jahren entwickeln wird. Wird es mehr Menschen geben die auswandern oder werden sie bleiben weil ihnen Trump tatsächlich enorm viel zurück gibt. Fest stehen dürfte jedenfalls das Trump sehr viel Geld in die Hand nehmen wird für neue Infrastruktur. Doch blühen wird Amerika unter Trump sicher nicht. Vor allem Europa muss die Politik Trumps ganz genau beobachten weil seine Aussagen über die europäische Politik in letzter Zeit nicht gerade positiv gewirkt haben. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hatte Trump nach seiner Kritik an ihr ausrichten lassen das sie sich in ihrer Politik nicht dreinreden lasse. Ich glaube das Deutschland das letzte Land wäre das Trump zu einem Staatsbesuch einlädt. Ob der mächtigste Macht der Welt überhaupt einen Fuß nach Europa setzen wird oder die Gespräche über die Medien beschränkt, müssen wir uns anschauen. Doch wäre ein Politiker Trump wirklich ein Mann dem man gerne die Hand reichen könnte? Kann man sich auf sein Wort und seine Versprechungen die er Amerika und der Welt machen wird, wirklich verlassen? Mein Motto bleibt: Schauen wir uns das an.

Herzlichst Markus Neuner

Text in English:


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Dear readers,

One should be clear. The new American President Donald J. Trump is a man with two faces. Whether it has several faces will crystallize out over time. In any case, not only America has much to expect but also Europe and the rest of the world. In his speech, Trump emphasized that he wanted to return America to the Americans and that America came first. Even before his fishing, Trump had criticized German Chancellor Angela Merkel sharply for her foreigner policy. Trump also said in his election campaign that he wants to stop the immigration in America. Whether it is at all possible to make America completely unattractive for the rest of the world is also a threat to the import and export economy. How does this go together if imports from Europe continually come to Europe but Europe can not export any more products? One thing is certain: the TTIP trade agreement is on shaky legs if Trump does not want to negotiate further. The world can not work alone. It needs the cooperation of all continents to strengthen development work and the global economy. It is also interesting how America is going to develop over the next few years. There will be more people who emigrate or they will stay because Trump gives them an enormous amount. In any case, Trump will have a lot of money in hand for new infrastructure. But America will not prosper under Trump. Above all, Europe needs to closely monitor the policy of Trumps because its statements on European politics have not been very positive lately. The German Chancellor Angela Merkel had Trump, according to his critique of her, that they let themselves in their politics do not let. I believe that Germany would be the last country to invite the Trump to a state visit. Whether the most powerful power in the world will set foot on Europe or restrict the talks about the media, we must look at it. But would a politician Trump really be a man who could gladly hand the hand? Can one really rely on his word and his promises he will make to America and the world? My motto remains: Let’s look at this.

Yours Markus Neuner


Kommentar zum Sonntag

Mein Statement am Sonntag, 15.Jänner 2017 zu Plan A von Bundeskanzler Christian Kern und den Themen erfolgreiches Wirtschaften in Zeiten der Digitalisierung.

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Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2016 hat Österreichs Wirtschaft ein Plus von 1,7% beschert. Zu verdanken ist das nicht dem Konsum sondern auch den Dienstleistungen. Sie erzielten im Zeitraum von Jänner bis September 2016 ein Umsatzplus von 1,9%. Der Handel wiederum nur 0,8% im selben Zeitraum. Dies war aber für die Bundesanstalt Statistik Austria ebenso positiv zu werten da das Absatzvolumen um 2,2% gestiegen ist. Den stärksten Zuwachs verbuchte die Beherbergung und Gastronomie. Mit 6,6% weisen sie ein starkes Nächtigungsplus auf. Die Dienstleistungen im technischen Bereich verbuchten insgesamt 1,3% gegenüber dem Vorjahr. Die Dienstleistungen im Bereich „Information und Kommunikation“ hatten einen Umsatz von 0,6% des Vorjahres. Die sonstigen Dienstleistungen nur einen nominellen Anstieg von 0,4%. Der Sparte Handel ging es wiederum im Vergleich zum Vorjahr nicht so gut. Der Großhandel verzeichnete einen Umsatzrückgang von 1,7%. Dazu muss man sagen das hier die Zahlen des Weihnachtsgeschäfts noch nicht mit einkalkuliert sind. Die leichte Steigerung dessen was der Großhandel umsetzte liegen bei Umsatzsteigerung von realen 0,4%. Die Kfz-Handel und Reparatur erwirtschaftete im 3.Quartal 2016 einen Umsatz von 6,2%. Das entspricht einem Absatzplus von 5,5% gegenüber dem Vorjahr.


Insgesamt kann man sagen das das Jahr 2016 für die Wirtschaft gut verlaufen ist. Doch um eine Steigerung im Umsatz zu erzielen um noch stärker zu werden braucht es seitens der politischen Verantwortung Initiativen. Bundeskanzler Christian Kern hat in dieser Woche seinen Plan A für Österreich in Wels vorgestellt. Dieser sieht die Schaffung von 200.000 neuer Arbeitsplätze bis 2020 vor. Insgesamt sollen auch die Lohnnebenkosten und die Abgaben schrittweise gesenkt werden um die Unternehmen langfristig zu entlasten damit sie insgesamt mehr in die Beschäftigung und somit in die Schaffung neuer Arbeitsplätze investieren können. Die Zahl der unselbständig Beschäftigten stieg in Vergleich zum Quartal 2015 75.800 Personen. Derzeit sind 3.740.500 Personen unselbständig beschäftigt. Dennoch stieg die Arbeitslosigkeit im heurigen Jahr stärker an als noch 2015. Während es letztes Jahr noch 249.500 Arbeitslose gegeben hat waren es heuer bereits 279.200 Personen. Die Arbeitslosenquote betrug 2016 6,1%. Durch den steigenden Umsatz bei den Nächtigungen im Tourismus ging die Arbeitslosigkeit im Dezember 2016 zurück. Auch im November konnte ein leichter Rückgang verzeichnet werden. Dies wird aber nicht lange anhalten, so AMS-Chef Dr. Johannes Kopf. Die Steuerreform hat den Menschen zwar wieder mehr Geld im Börserl gelassen nur wird diese heuer wieder verstummen. Jetzt liegt es an Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und Gewerkschaft sich gemeinsam mit ÖVP und SPÖ an einen Tisch zu setzen und den Plan A für Österreich in die Tat schrittweise umzusetzen. Bundeskanzler Christian Kern wünscht sich das jeder Arbeitnehmer wieder mehr Geld zur Verfügung hat und das mehr Netto vom Brutto bleibt. Er forderte einen Mindestgehalt von 1.500,-€ Brutto im Monat für alle. Doch gibt es in den unterschiedlichen Kollektivverträgen andere Gehälter. Es würde die Wertschätzung eines jeden Berufes anheben wenn es mit Anfang 2018 automatisch den gleichen Gehalt gebe. Dann bräuchte man sich nicht mehr zu streiten das diese Branche vielleicht attraktiver wäre als die andere. Jede Branche in der man tätig sein möchte muss gleich wichtig sein. Das wäre für mich wichtig zu betonen. Jede Branche muss genauso wichtig sein wie die andere. Da darf es keine Unterschiede geben ob eine Friseurin oder Handelsangestellte unterschiedliche Gehälter haben. Wenn wir die Gehälter unter einem gemeinsamen Nenner bringen wollen, dann müssen wir uns zusammensetzen und über die Kollektivverträge reden. Denn nur so können wir eine Veränderung schaffen das jeder Arbeitnehmer, egal aus welcher Branche er kommt, dasselbe Gehalt bekommt.

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Jede Branche in der man tätig sein möchte muss gleich wichtig sein.

Wird aber eine Handelsangestellte mit 1.500,-€ genauso zufrieden sein wie eine Friseurin? Über dies muss man reden. Also reden wir drüber. Setzen wir uns zusammen und plaudern wir über Veränderungen. Packen wir’s an. Für Österreich, Für unsere Heimat, Für die Menschen.

Einen wunderschönen, gemütlichen Sonntag wünscht

Markus Neuner

 

 

 

Kommentar zum Sonntag

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Politische Stammtischgespräche beenden

Liebe Leserinnen und Leser,

in Österreich versuchen sich immer mehr Politiker wie Chamäleons zu verhalten obwohl ich persönlich noch kein Chamäleon gesehen habe das schwarz war. Doch in dieser Woche haben sich die Ereignisse überschlagen. Außenminister Sebastian Kurz forderte ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst und Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil wünscht sich eine Asyl-Obergrenze für ganz Europa. Niemand solle mehr Asyl in Europa erhalten. Wie das geht weiß keiner doch das es niemals funktionieren wird muss Doskozil bewusst sein. Es wird nämlich keine europäische Lösung geben sonst hätte man die Flüchtlingskrise gelöst. Somit hat die ÖVP wieder einmal ein Thema der FPÖ aufgegriffen das sie seit Jahren fordert. Ich möchte sagen das ich persönlich keineswegs ein Anhänger und Freund der FPÖ bin aber was mir seit langem schon auffällt ist, das die ÖVP und die SPÖ immer wieder ein Thema der FPÖ aufgreift nur damit sie ihre Wähler für sich beanspruchen kann. Doch steht jeder Partei jeder Wähler zu. Erst vor kurzem hatte ÖVP-Finanzminister Hans-Jörg Schelling gesagt das das Jahr 2017 für die Regierung ein Jahr der Reformen wird. Das letzte Jahr war nicht gerade begeisternd. Die Regierung scheiterte an der Bund-Länder Verhandlung rund um die Mindestsicherung und selbst der Budgethaushalt 2017 fand bei den Ländern nur mäßige Zustimmung. Reformpolitik darf nicht so ausschauen das man wieder einmal vom Sessel aufsteht wenn der Chef kommt und sagt: Tun wir was. So nach dem Motto: Auf und Nieder, immer wieder. Hammas erst gestern gmacht, machmas heit a.

Diese ewige Stammtischpolitik muss ein Ende haben. Jedenfalls ist sicher das das Jahr 2017 für die Politik ein Probejahr und ich hoffe auch ein Jahr der Reformen wird.

Ich bin gespannt. Schauen wir uns das an.

Euer Markus Neuner

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