Scharfer Senf und Populismus

cropped-20160729_135004.jpg

Gedanken zum Sonntag

Um über den Populismus schreiben und sprechen zu können muss man wissen um was es geht.

Im deutschen Wörterbuch „DUDEN“ steht folgende Bezeichnung:

Populismus ist:

 

  1. (Politik) von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen
  2. literarische Richtung des 20. Jahrhunderts, die bestrebt ist, das Leben des einfachen Volkes in natürlichem realistischem Stil ohne idealisierende Verzerrungen für das einfache Volk zu schildern

 

Außerdem ist wie DER Populismus ein Substantiv und maskulin, also männlich. Der Begriff des Populismus wurde erstmals im Duden im Jahr 1980 erwähnt. Doch was hat den Populismus so populär gemacht? Seit man denken kann gab es nicht nur bei Machtverhältnissen den Populismus. Aber der Populismus hat sich wie alle anderen Begriffe durchsetzen müssen. Man muss unterscheiden zwischen dem realen und dem extremen Populismus. Realer Populismus ist befriedigend ruhig und extremer Populismus ist hart und nervenbelastend. In Österreich gab es in den 80er und 90er Jahren sowieso auch jetzt in den ersten Jahren des 21.Jahrhunderts einen recht starken und extremen Populismus der sich auf die Menschen bemerkbar machte. Er war geprägt von extremen Anspielungen und Ansichten man müsse unbedingt mit allen Mitteln den Wähler dahingehend überzeugen das die Machtpositionen falsch verteilt sind und in geordnete Bahnen kommen müssen. Ein solcher Auswiegler und Machtdemonstrant in Form des extremen Populismus mit ungeheurem Charm war der gebürtige Oberösterreicher und spätere Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider. Er verstand es seine Anhänger sowie den Wähler dahingehend zu überzeugen das sich in Österreich etwas ändern müsse. Doch als die Nationalratswahlen dahergekommen sind machte der Populismus einen Rückzieher um nicht unnötig Schaden zu nehmen. Haider blieb bei seinen Wurzeln.

Der frühere Bundeskanzler Bruno Kreisky (SPÖ) war das perfekte Beispiel für realen Populismus ohne extreme Ansichten. Seine Zeit prägte den Populismus mehr denn je. Kreisky verstand es seine Meinungen, Ansichten und politische Statements so zu formulieren das sie jeder verstand und so auch populär wurden.

Dann kam die Zukunft die noch im 20.Jahrhundert durch die verfeindeten Politiker Schüssel und Haider geprägt war aber im 21.Jahrhundert durch den Hypo-Skandal derart unpopulär wurden das man die schiefe Ebene mit einem Untersuchungsausschuss wieder ins richtige und nicht ins rechte Lot rückte. Trotzdem warf die FPÖ jede Schuld an der Hypo irgendwie zu tun gehabt zu haben, von sich. 2013 wurde in Kärnten die politische Karte neu gemischt und ein neuer Landeshauptmann gewählt. Das BZÖ verschwand und geriet in Vergessenheit. Wäre der amtierende Finanzminister Hans-Jörg Schelling nicht gewesen wäre Kärnten wahrscheinlich draufgegangen. Das am Ende doch  noch eine Lösung gefunden wurde hat man dem Willen der politischen Verantwortung zu verdanken die am Ende nicht aufgegeben hat. Ich wünsche mir für die Zukunft das politischer Populismus derart nicht mehr missbraucht sondern dazu benützt wird die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Einen wunderschönen Sonntag wünscht

Markus Neuner

Ich wünsche mir für die Zukunft das politischer Populismus derart nicht mehr missbraucht sondern dazu benützt wird, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Markus Neuner

 

 

 

 

 

Werbeanzeigen