Ein Ort voller Ideen

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Essay von Markus Neuner

Alpbach ist ein magischer Ort. Ein Platz des Austausches in dem Perspektiven diskutiert und thematisiert werden. Er ist aber auch ein Ort der Ruhe und Entspannung vom stressigen Alltag. Finde einen Platz wo man entspannen und gleichzeitig nachdenken kann über Neues, das noch nie da war. Das Gefühl unvorhergesehen das man bis jetzt nicht gekannt hat. Das Gefühl das einen fesselt mit jedem Atemzug, das es einen fast erwürgt so fasziniert ist man von der Anspannung mitgerissen zu werden. Und die Leidenschaft qualmt auf nach immer mehr und mehr. Die Faszination reist einen mit so aufmerksam und gespannt hört man den Vorträgen zu. Man ist gespannt was diese neue Idee mit sich bringen mag. Man blüht förmlich auf, weil man das Gefühl hat das das was im Forum Alpbach diskutiert wird auch wirklich zu einem Ergebnis kommt. Und das tut es jedes Mal aufs Neue. Er dann lebt die Diskussion aus der Verschiedenheit ihrer Meinungen und trete hervor als Ergebnis der gesamten Lösung oder der Lösungsansätze. Diese Diskussionen, die wahrlich Beachtung finden und geschätzt werden. Ich weiß wie aufregend ein Ort der Diskussionen sein kann obwohl ich persönlich noch nie in Alpbach beim Europäischen Forum selbst war. Dennoch wünsche ich mir weitere spannende und diskussionsreiche Jahre der Ideen die die Zukunft nicht nur in unserer Gesellschaft beeinflussen werden. Denn nur an dem was man in der Gegenwart diskutiert kann die Zukunft profitieren.
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An das Europäische Forum Alpbach

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Zur Technik das Wissen

Essay von Markus Neuner

Manchmal ist es nicht notwendig etwas Neues zu erfinden, da es sich bereits erfunden hat. Das was schon erfunden ist, muss nur noch entwickelt werden. Dieses Entwickeln nennen man Technik. Dort wo sich neue Türen öffnen, da gibt es Möglichkeiten um neue verblüffende Entwicklungen zu starten. Hier liegt das große Potential dieser Möglichkeiten, das aus seiner Tiefe geholt werden muss, um zu reifen. Doch bis zur Reife geht es Schritt für Schritt voran. Erinnern wir uns an die Zeit wo die technischen Möglichkeiten noch völlig unerkannt im Dunkeln schlummern. Bevor es zur Erfindung kam musste das spezielle Etwas entdeckt werden. Dieses Etwas war das große Geheimnis, dessen man auf der Spur aber noch nicht auf der Hut war. Doch ein wenig Spannung war vorhanden, was es auslösen würde. Diese Spannung war das erwartungsvolle auf das zu erwartende Ereignis und plötzlich diese leuchtenden Augen, dieses Staunen, diese Faszination, als der große Moment eingetreten ist. Ein war nur ein kleiner, kurzer Moment der im nächsten Moment wieder vorbei war aber das schönste an dieser geballten Faszination war die Erinnerung, die davon geblieben ist.

Gewidmet dem Europäischen Forum Alpbach

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Jobchancen 50+ und die Fallen am Arbeitsamts

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KOMMENTAR von Markus Neuner


Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Arbeitsuchender kommt zum Arbeitsamt, ist aber schon etwas älter (so zwischen 40 und 50+) und möchte sich für, so hofft dieser, nicht zu lange arbeitslos melden. Er kommt in ein Beratungsgespräch in dem ihm gesagt wird:

Sie sind 50, hoch qualifiziert, international erfahren und Deutscher – das ist leider keine gute Voraussetzung, um in Österreich einen neuen Job zu finden.

AMS-Berater

Wie soll man sich bei einer solchen Absage seitens des Arbeitsamts verhalten? Man kommt sich irgendwie nicht nur schlecht behandelt vor, denn der Arbeitsuchende hat ganz Recht das er sich wehrt. Das ist schlicht und einfach diskriminierend. Und das ist Diskriminierung.  Kann man sich dagegen überhaupt wehren? Ja man kann. In Österreich ist das Arbeitsmarktservice (AMS) dazu verpflichtet auf Chancengerechtigkeit und Gleichberechtigung bei der Vermittlung zu achten egal welches Alter der Arbeitsuchende vorweist. Doch es kommt leider immer wieder vor das ältere Arbeitnehmer auf Grund ihres Alters nicht mehr vermittelbar sind, was im Grunde genommen ein kompletter Schmarrn ist. Hier gibt es Gesetze die Diskriminierung verbieten. Schließlich geht nicht alles. Das Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) ist ein Dienstleistungsunternehmen des öffentlichen Rechts und unterstützt die Arbeitsuchenden damit sie so schnell wie möglich wieder Arbeit finden. Was das AMS darf und was nicht ist gesetzlich durch das Arbeitsmarktförderungsgesetz (AMFG), das Arbeitsmarktservicegesetz (AMSG) und das Gleichbehandlungsgesetz geregelt. Ich wünsche mir das es in der Jobvermittlung für ältere Arbeitsuchende, ich mag nämlich das Wort „Arbeitslose“ nicht, seitens des AMS und der Politik mehr Mut und mehr Disziplin gibt. Man muss sich ingesamt wieder mehr zutrauen wenn man in der Arbeitsmarktpolitik erfolgreich sein will. Österreichs Arbeitsmarktspolitik, zuständig der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, muss sich immer Monat für Monat für den Anstieg der Arbeitslosenzahlen rechtfertigen. Seine Aufgabe sollte es aber sein hier die nötigen budgetären Mittel zur Verfügung zu stellen damit die Arbeitsmarktpolitik funktioniert und das AMS erfolgreicher arbeiten kann. Man redet sich permanent auf die schwache Konjunktur und die Wirtschaftslage aus die die Arbeitslosigkeit nicht so schnell sinken lässt. Dabei bleibt es dann aber auch schon und im nächsten Monat rechtfertigt man sich für den Anstieg wieder. Wenn man Erfolgreich sein will dann muss man am Arbeitsmarkt Angebot und Nachfrage wieder herstellen für das das AMS im Sinne des AMFG verpflichtet ist. Angebot und Nachfrage müssen im Gleichgewicht sein. Wenn sie es nicht sind wird es auf Grund von steigender Arbeitslosigkeit irgendwann zu Problemen kommen.

Aus meiner Sicht braucht es politisch ein rasches Umdenken damit Arbeitsuchende wieder etwas Wert sind.


Für Rückfragen stehe ich ihnen jederzeit via E-Mail oder telefonisch zur Verfügung.

Ihr Markus Neuner

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